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Drei Gänseküken gerettet – Tierschutz funktioniert

privat
Düsseldorf, 20. Juli 2019

Die im Hofgarten engagierten Tierschützer wurden angerufen: „Bei mir vor der Tür im Garten stehen drei Kanadaküken. Sie sind zutraulich und haben wohl Hunger. Allerdings habe ich keinen Teich und kann sie auch nicht auf Dauer halten.“

Es wurde vereinbart, dass die Kanadaküken zu Frau Bonmariage ins Schwanenhaus gebracht würden. Dort angekommen, wurde festgestellt, dass sie wirklich zutraulich und anhänglich waren, also mußten sie wohl von Menschen aufgezogen worden sein. Kurze Zeit später kam Max, die über die Grenzen von Düsseldorf bekannte weiße Gans und beäugelte die drei Kanadagänsekinder. Nach einiger Zeit gingen sie zusammen in den eingezäunten Bereich vor dem Haus und schwammen gemeinsam. Die Freundschaft wurde immer intensiver, so dass Max sich nun als Vater der kleinen Kanadagänse fühlt und ständig ein Auge auf die kleinen Gänse warf. Jetzt ist er jeden Tag mit den kleinen Gänsen unterwegs und erkundet die Gegend, selbst einen Ausflug zur Königsallee unternahmen diese vier Gänse gemeinsam. Meistens sind sie im Wasser vor dem Schwanenhaus und auf der Wiese in der Nähe des Hauses. So entwickelt sich eine tierische Beziehung.

Hofgartenfotograf Walter Hermanns: „Solche Erlebnisse lassen unsere Herzen vor Freude hüpfen. Die drei Küken hätten sicherlich nicht überlebt, wenn die Tierliebhaberin nicht bei uns angerufen und sich die Mühe des Transports gemacht hätte. Das Max dann noch die Vaterrolle übernommen hat – wunderbar.“

Frau Bonmariage ergänzt: „Nachdem die Küken hier schon einige Tage lebten, rief ein Mann und fragte, ob er seine Küken wiederbekäme. Im Laufe des Gesprächs hatte ich das Gefühl, sie sollten als Martinsgänse enden. Jetzt geht es ihnen hier, im Kreise von Max und anderen Gänsen, sicherlich deutlich besser.“
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  e:Due aus Weimar | 20.07.2019 | 16:50  
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