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Artenschutz und Artensterben – Themen in Düsseldorf

pixabay
Düsseldorf, 12. Juli 2019

Der Weltartenschutzrat IPBES teilte in seiner Abschlußpressekonferenz mit, dass eine Million Tierarten vom Aussterben bedroht sind, wenn es nicht unverzüglich zu massiven Veränderungen in der Landwirtschaft und beim Umwelt- und Klimaschutz kommt.

In Düsseldorf gelten schon viele Verordnungen wie z.B. der Schutz vor Heckenrodung 1.3 bis 30.9. oder die Meldepflicht für geschützte Tiere. Auch das im Dezember 2017 beschlossene Klimaanpassungskonzept nimmt sich der Problematik an.

Anderseits muss im Bereich Artenschutz noch viel getan werden, wenn wir unseren Kindern und Kindeskindern auch gute Lebensgrundlagen ermöglichen wollen.

Deshalb fragte die Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER in der letzten Ratsversammlung die Verwaltung, welche konkreten Erkenntnisse zur Umsetzung aus der kürzlich stattgefundenen Weltartenschutzratkonferenz IPBES gezogen wurden, welche konkreten Handlungsempfehlungen leiten sich aus diesen Erkenntnissen an die Düsseldorfer Bevölkerung ab und durch welche öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen kann und wird die Stadt die Problematik Artenschutz und Artensterben ins Bewusstsein der Düsseldorfer Bevölkerung bringen wollen.

Die Verwaltung teilte mit, dass sich die Verwaltung für die Anlage von Blühstreifen in Ackerflächen, die Renatuierung verbauter Gewässerabschnitte und den Grunderwerb für die Realisierung verschiedener Landschaftentwicklungsmaßnahmen ebenso einsetzt, wie es gilt, Naturschutzgebiete vor Beeinträchtigungen von außen zu schützen.

Die Düsseldorfer Bevölkerung kann ihren Teil beitragen, indem sie auf den Einsatz von Pestiziden verzichtet, Sträucher und Blumen abwechslungsreich pflanzt, um Vögeln Nistmöglichkeiten und Insekten ein großes Nektarangebot zu bieten, sich in Natur- und Landschaftsgebieten und bei Konsum und Freizeit rücksichtsvoll verhält.

Das Gartenamt bietet viele Führungen in Parkanlagen und Landschaft an. Die neue Waldschule im Wildpark Grafenberg bietet den Schülern die Möglichkeit, das Thema Artenschutz nahe zu bringen.

Claudia Krüger, Vorsitzende der Ratsfraktion Tierschutz FREIE WÄHLER: „Es ist gut, dass die Themen Artenschutz und Artensterben in der Verwaltung angekommen sind. Denn erst stirbt die Art, dann der Mensch.

Die Bemühungen und Anstrengungen müssen jedoch massiv ausgebaut und noch intensiver ins Bewußtsein aller, also Verwaltung, Politik, Bevölkerung, vordringen. Auch der trostlose Zustand vieler vertrockneter Wiesen auf städtischen

Grundstücken, z.B. am Rhein entlang zeigt, dass hier noch viel getan werden muss, den so haben es Tierarten schwer, genügend Nahrung zu finden.“
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