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Handball: Bayernliga hauchdünn verfehlt

Das Losglück hatte es nicht gut mit Donauwörths C-Mädchen gemeint, als sie für ihren letzten Qualifikationsspieltag zur Bayernliga in einer ausgesprochenen „Hammer-Gruppe“ anzutreten hatten. Obwohl sie sich hier ausgesprochen bravourös verkauften, vermochten die Handball-Mädchen es in der alles entscheidenden Begegnung gegen den Titelanwärter HSG Würm-Mitte nicht, die überragende Torjägerin der Gäste zu neutralisieren, die ihr Team fast im Alleingang in die Bayernliga schoss. Somit blieb für die Gastgeberinnen „nur“ der zweite Turnierplatz, der ihnen aber immerhin einen Platz in der künftigen Landesliga garantiert.


Die Spiele im Einzelnen

HSG Donauwörth/Rain – TSV Haunstetten 12:9 (4:2)
Eine Vorentscheidung gegen den Mitfavoriten fiel bereits in der ersten Begegnung, in der sich die Gastgeberinnen mit dem Nachwuchs des TSV Haunstetten auseinander setzen mussten. Hier hatten die Gäste den besseren Start, liefen sich aber mit zunehmender Spieldauer immer mehr in der gut gestaffelten HSG-Abwehr fest und lagen zur Pause mit 2:4 hinten. Im zweiten Spielabschnitt wurde dann die Dominanz der Donauwörtherinnen immer deutlicher. Obwohl sie drei Strafwürfe vergaben, setzten sie sich doch entscheidend ab und nahmen schließlich mit 12:9 die erste große Hürde.

HSG Donauwörth/Rain – TSV Dietmannsried 11:6 (4:2)
HSG Donauwörth/Rain – SV Pullach 18:5 (7:4)
Keinerlei Probleme hatten die Schützlinge des Trainerinnengespanns Maria Dushkova/Kirsten Neuhaus in den beiden anschließenden Begegnungen gegen Dietmannsried und Pullach. Sie diktierten von Anfang an das Geschehen und wurden mit zwei Kantersiegen ihrer Favoritenrolle voll gerecht.

HSG Donauwörth/Rain – HSG Würm-Mitte 9:10 (6:7)
Die entscheidende Begegnung um den Turniersieg, der gleichzeitig die Bayernliga-Qualifikation bedeutete, war der Höhepunkt des Spieltages in der Neudegger Sporthalle. Die beiden Teams lieferten sich ein hochklassiges, bis zur letzten Sekunde packendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Zuschauer begeisterte. Am Ende gab es einen hauchdünnen 10:9-Sieg der Gäste, die zwar nicht die bessere Mannschaft stellten, aber eine überragende Torjägerin in ihren Reihen hatten, die mit ihren sechs Treffern die Partie entschied und ihre Mannschaft in die Bayernliga bombte.


Für die HSG spielten:
Vanesa Alija (im Tor), Laura Fischer (1), Ellen Neuhaus, Sarah Hieber, Marion Schißler, Katerina Sauer (3), Birgit Hitzler (2), Amrei Laxgang (12), Johanna Müller (10), Julia Gayr (7) und Chiara Weigl (15)
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