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Weiterhin gute Wasserqualität des Niederweimarer See

(Foto: TSC MR - R. Schaffeld)
von Rebecca Schaffeld

Gewässeruntersuchung Niederweimarer See durch den TSC Marburg

Bereits im dritten Jahr in Folge richtete der TSC Marburg im Rahmen eines Spezialkurses eine Gewässeruntersuchung des Niederweimarer Sees aus.

Am 18. Mai trafen sich Taucher aus Hessen für einen Tag, um unter der Leitung des Meeresbiologen Dr. Bernd Schmidt das Gewässer samt Ufer zu erkunden, chemische, physikalische und biologische Parameter zu bestimmen und sich über die Gewässerstrukturen allgemein fortzubilden. Dabei richtete sich der Kurs sowohl an Tauchanfänger als auch an schon langjährige, erfahrene Taucher.

Zunächst wurde der theoretische Teil auf dem Vereinsgelände des TSC mit schönstem Seeblick durchgeführt. Dabei erläuterte Dr. Bernd Schmidt u.a. die Entwicklung von Seen durch das Jahr hindurch, besonders was den Pflanzenbewuchs angeht, erklärte wie man schon vom Ufer aus ohne Hilfsmittel die Wasserqualität abschätzen kann und welche Umweltfaktoren diese beeinflussen.

Beim anschließenden praktischen Teil haben einige der Kursteilnehmer während eines Tauchgangs Proben von Wasser und Bewuchs genommen und die Wassertemperatur in verschiedenen Tiefen gemessen. Danach konnte das Seewasser chemisch analysiert werden, wobei sowohl der Sauerstoffgehalt, die Gesamt- und die Carbonathärte, als auch der Säuregehalt (sog. pH-Wert) bestimmt wurden. Die Teilnehmer begutachteten und bestimmten die mitgebrachten Pflanzen und Kleinstlebewesen durch Vergrößerung durch das Binokular, bevor alles wieder wohlbehalten im See ausgesetzt wurde. So konnten u.a. verschiedene Muscheln, Schnecken, Krebse und Kleinstlebewesen bestimmt werden.

Die diesjährigen Ergebnisse wurden mit den Untersuchungen der letzten beiden Jahre verglichen und es konnte festgestellt werden, dass die Wasserqualität gleichbleibend gut ist.

Insgesamt haben die sieben Kursteilnehmer bei einer guten Mischung aus Analysen, Theorie und Anekdoten viel gelernt und sind gespannt, wie sich der See bis zum nächsten Jahr entwickeln wird.

© Rebecca Schaffeld
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