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Willkür beim DFFB

Mit einer völlig unverständlichen Entscheidung hat der Deutsche Federfußballbund nach dem Rundenspieltag der Bundesliga in Hagen-Vorhalle aufhorchen lassen. Nachdem FFC-Spieler Oliver Loewen im Herbst 2010 (!) sich weigerte, dem DFFB-Präsidenten bei der Siegerehrung die Hand zu schütteln und zu grüßen, dauert es gut fünf Monate (!) ehe sich der Verband entschloss, den Spieler für einen Rundenspieltag zu sperren. Nach dem Einspruch des Vereins und zahlreichen Diskussionen, durfte Oliver Loewen dann in Vorhalle doch auflaufen. Mit dem Resultat, dass er den FFC Hagen zu Siegen gegen den Cronenberger BC und die Dortmunder TG führte, jedoch eine Dreisatzniederlage gegen CP Gifhorn nicht verhindern konnte. Nach dem Spieltag revidierte der Vorstand seine Entscheidung und wertete alle Partien gegen den FFC Hagen 2. Ein Possenspiel, dem noch dazu jegliche Verhältnismäßigkeit fehlt und das stark an Willkür gemahnt. Damit ziert der FFC Hagen 2 völlig zu Unrecht wegen eine Lapalie und gekränkter Eitelkeit einzelner, die noch dazu Monate zurückliegt, das Tabellenende. Eine Entscheidung, die nicht nur bei den Betroffenen für Kopfschütteln, Verärgerung und Unverständnis sorgt und den DFFB-Vorstand und den Sport in ein eigenartiges Licht rückt. In dieses passt auch, dass die jüngste Jahreshauptversammlung abgebrochen werden musste, nachdem dem DFFB-Vorstand – wie schon im Vorjahr – die Entlastung seitens der Mitgleider verweigert wurde und der umstrittene Vorstand daher eigentlich keine legitime Handlungsbasis mehr besitzt.
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