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Perfekter Start für den FFC Hagen und für den VfL Eintracht Hagen

Stürmten an die Spitze der 2. Bundesliga: Die Federfußballer des VfL Eintracht Hagen mit (v.l.) Sascha Wohlgebohren, Marvin Litwak und Peter Müller. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
 
Christopher Zentarra (rechts) fuhr mit dem FFC Hagen 3 die ersten Bundesligapunkte ein. (Foto: Karsten-Thilo Raab)
Mit einer völlig unverständlichen Entscheidung hat der Deutsche Federfußballbund nach dem ersten Rundenspieltag der Bundesliga in Vorhalle aufhorchen lassen. Nachdem sich FFC-Spieler Oliver Loewen im Herbst 2010 weigerte, dem DFFB-Präsidenten Peter von Rüden bei der Siegerehrung die Hand zu schütteln und zu grüßen, dauert es gut fünf Monate (!) ehe sich der Verband entschloss, den Spieler für einen Rundenspieltag zu sperren. Nach dem Einspruch des Vereins und zahlreichen Diskussionen, durfte Oliver Loewen dann in Vorhalle doch auflaufen. Mit dem Resultat, dass er den FFC Hagen 2 mit Sarah Walter und Karsten-Thilo Raab zu Siegen gegen den Cronenberger BC und die Dortmunder TG führte, jedoch eine Dreisatzniederlage gegen CP Gifhorn nicht verhindern konnte. Nach dem Spieltag revidierte der DFFB-Vorstand seine Entscheidung und wertete alle Partien gegen den FFC Hagen 2, was zu einem erneuten Einspruch des Vereins führt.
Ein Possenspiel, dem noch dazu jegliche Verhältnismäßigkeit fehlt und das stark an Willkür gemahnt. Eine Entscheidung, die nicht nur bei den Betroffenen für Kopfschütteln, Verärgerung und Unverständnis sorgt und den DFFB-Vorstand und den Sport in ein eigenartiges Licht rückt. In dieses passt auch, dass die im Anschluss an den Spieltag abgehaltene Jahreshauptversammlung abgebrochen werden musste, nachdem dem DFFB-Vorstand um von Rüden – wie schon im Vorjahr – die Entlastung seitens der Mitglieder verweigert wurde und der umstrittene Vorstand daher eigentlich keine legitime Handlungsbasis mehr besitzt.
Derweil zog der amtierende deutsche Meister FFC Hagen zum Saisonstart unbeirrt seine Kreise. Auch ohne Michael Kowallik kamen Sven Walter, Thomas Kuroczkin und David Zentarra gegen den SV Haspe 2 (21:7, 21:6), den FFC Hagen 3 (21:13, 21:19), die Dortmunder TG (21:3, 21:8) und den TV Lipperode (21:13, 21:23, 21:11) zu vier Siegen in Folge und stürmten an die Tabellenspitze. Aufsteiger FFC Hagen 3 mit Marius Stupp, Alexander Prochaska, Christopher Zentarra und Laura Wildner landete einen wichtigen 21:15, 21:18 Sieg gegen den Cronenberger BC, stand aber gegen die eigene erste Mannschaft und gegen den SV Haspe 70 (15:21, 19:21) auf verlorenem Posten.
In der 2. Bundesliga unterstrich Erstligaabsteiger VfL Eintracht Hagen seine Wiederaufstiegsambitionen. In allen vier Spielen blieben Peter Müller, Sascha Wohlgebohren und Marvin Litwak ungeschlagen, bezwangen nacheinander FFC Hagen 4 (21:14, 21:12), TuS Hilden (21:0, 21:0), BV Darmstadt (21:17, 21:18) und SV Haspe 3 (15:21, 21:8, 21:9). Arg gebeutelt ging derweil der FFC Hagen 4 in den Spieltag. Hauptangreifer Norman Krause zog sich noch vor dem ersten Spiel eine Oberschenkelzerrung zu und fiel aus. Und so mussten sich Olaf Völzmann, Katharina Schütz und Yvo Rüsseler nicht nur dem VfL Eintracht, sondern auch TV Liperrode 2 (14:21, 14:21), dem TV Lipperode 3 (15:21, 14:21) und der eigenen fünften Mannschaft (21:23, 21:19, 21:23) geschlagen geben. Lediglich gegen die Drittvertretung des SV Haspe 70 langte es zu einem 21:15, 21:19 Sieg. Ungleich erfolgreicher startete Aufsteiger FFC Hagen 5 in die Saison. Bernd Stammnitz, Florian Krick und Dimitrios Toggas siegten gegen die eigene vierte Mannschaft, die Dortmunder TG 2 (14:21, 14:21) sowie kampflos gegen den TuS Hilden (21:0, 21:0). Lediglich beim 13:21, 15:21 gegen den TV Lipperode 2 hatte das Trio das Nachsehen.
Durchwachsen fiel unterdessen die Bilanz des FFC Hagen 6 in der Oberliga aus. Uwe Walter, Detlev Stegmann, Sarah Rüth und Arne Twer unterlagen Lippstadt (16:21, 16:21) und Haspe 4 (7:21, 10:21), kamen aber zu einem 21:16, 11:21, 23:21 Erfolg über Haspe 5.
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