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Randerscheinungen oder upside down

Wespenspinne von unten, hier sieht man deutlich die Spinndrüse am Hinterleib.

wenn der myheimatler mit der Kamera unterwegs ist

, um zum Beispiel
seine Mitbürger beim Laufen für den guten Zweck abzulichten, kann es passieren, dass
er auch ein paar „Randerscheinungen“ einfängt.
Das ging mir gestern so. Wobei ich eingestehen muss, dass ich ohne meinen aufmerksamen
Profikollegen von der OP, an dieser Randerscheinung vorbeigehastet wäre.
Für den unbedarften Zuschauer war es bestimmt ein interessantes Bild, zwei Fotografen mit
ihren Kameras zu beobachten die trockenes Gras fotografierten.
Lösen wir also die Geschichte auf; nicht das Gras sondern eine Bewohnerin des bodennahen
Naturraumes war das Objekt der Teleobjektive.
Was dabei herausgekommen ist, zeige ich Euch in der Bilderstrecke.
Noch etwas, auch wenn die Spinne im Makro noch viel größer wirkt, sie war geschätzte
vier Zentimeter vom Hinterleib bis zu den Vorderbeinen lang, ein Prachtweib um es mal so auszudrücken. Aber liebe Spinnenmänner, für Euch ist die Liebe ein tödliches Spiel, denn diese Schönheit wird euch nach dem Sex mit Sicherheit verspeisen. Das nennt man glaube ich; Leben für diesen einen Moment.

Allgemein gibt es über die Wespenspinne noch einiges zu erzählen, so groß die Weibchen werden, so winzig sind die männlichen Exemplare ( bis 6 mm).
Das Gift dieser Spinne ist für den Menschen ungefährlich. Also keine Angst. Man kann sie auf die Hand krabbeln lassen, sofern die Spinne das will. Ihre Lieblingsbeute sind Grashüpfer und Heuschrecken, die in ihrem bevorzugten Lebensraum Trockenrasen häufig vorkommen. Dieses Exemplar habe ich auf einem Stück Brachland gleich neben einem Vogelschutzgebiet abgelichtet.
Die Wespenspinne gehört, wie auch die Kreuzspinne zu den Radnetzspinnen.
Wer also auf Brachland, an Bach-, oder Wegrändern mit offenen Augen entlang wandert, kann diese recht häufige Spinnenart entdecken. Besonders leicht ist es bei Morgentau, wenn das Spinnennetz die Tautropfen eingefangen hat. Viele am Boden oder in wenigen Zentimetern Höhe gewobenen Netze deuten auf die Arbeit dieses Achtbeiners hin. Mehr findet man bei Wickipedia.
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Hinterland extra | Erschienen am 28.08.2013
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Rainer Güllich aus Marburg | 25.08.2013 | 16:36  
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Armin Köhler aus Rauschenberg | 25.08.2013 | 17:21  
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Roland Sauter aus Freilassing | 26.08.2013 | 16:49  
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Hildegard Schön aus Barsinghausen | 27.08.2013 | 10:56  
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