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Sexueller Missbrauch

Pädophilie 

Der Autor Braun beschreibt detailliert wie kein anderes Buch zuvor das Tabuthema Nr. 1. Dieses Verbrechen an den Menschen wird mit voller Wucht aufgedeckt und seine subtile und leise Zerstörung ans Licht geführt.

Das Ausleben pädophiler Fantasien muss im Geheimen passieren, am besten innerhalb der Familie, wo es keiner bemerkt. Intensiver Körperkontakt und fehlende Schamgrenzen werden als modernes Familienleben idealisiert und propagiert. Dieses Ideal öffnet potentiellen Tätern und Täterinnen Tür und Tor, sich subtil an Kindern zu vergehen, getarnt als Liebe, Zuneigung und Fürsorge. Ohne Gewalt und oft ohne, dass die Kinder es als sexuellen Missbrauch wahrnehmen oder sich erinnern können. Doch Leib und Seele erinnern sich und machen ein glückliches Leben im Erwachsenenalter unmöglich.

Wahre Berichte von Betroffenen

Wie der Missbrauch zerstören kann und wie die Tat die Betroffenen unbewusst, auch im Erwachsenenalter, stark beeinträchtigt, ohne dass man eine Verbindung mit dem Missbrauch sieht oder gar ahnt, zeigt der Autor Braun anhand wahrer Berichte von Betroffenen, die in seinem Coaching mit ihm über ihre Erfahrungen gesprochen haben und sich wünschten, dass diese öffentlich gemacht werden, um anderen Opfern zu helfen.

Sexueller Missbrauch in der Kindheit fügt langanhaltende körperliche und seelische Schäden zu, unter denen die Opfer auch noch im Erwachsenenalter leiden. Der Täter oder die Täterin hinterlassen im Gehirn (in der Psyche, der Seele, den Gefühlen usw.) am Leib und im Leben des Opfers Narben. Die Fingerabdrücke der Missbraucher bleiben langfristig in und an den Opfern kleben, und sie führen häufig zu langanhaltenden psychischen Störungen. Diese reichen von Posttraumatischen Belastungsstörungen über Depressionen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen, Identitätsstörungen, Selbsthass bis hin zu psychosomatischen Krankheiten (wie Migräne, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Durchfall, Regelschmerzen) und Selbstverletzungen.

Als die Lektorin das Manuskript bekam, war ihre erste Reaktion: „Ich will das gar nicht lesen, ich will das gar nicht wissen, das ist so schrecklich.“ So wird es vielen Lesern ergehen.

Die breite Mehrheit will gar nicht wissen, wie hoch die Zahl der Missbrauchten ist und wer solche Verbrechen begeht. Die Gesellschaft zwingt sich selbst zu glauben, dass nur „Kranke“ und fremde Menschen Täter und Täterinnen seien, und deswegen dürfe es nur ein paar tausend Opfer geben. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Auch wenn immer noch vorwiegend vor dem „fremden Mann“ gewarnt wird, passiert sexueller Missbrauch durch Fremde sehr viel seltener als in der Familie. Die Täter und Täterinnen sind in der Mehrheit der Fälle die eigenen Eltern oder Menschen, die aus dem unmittelbaren Umfeld des Opfers kommen. Oft geschieht alles sehr unauffällig und sogar mit viel Liebe, Zuneigung und Fürsorge.

Nachdem der Autor sich nun seit über 10 Jahren intensiv mit dem Phänomen „sexueller Missbrauch an Kindern“ auseinandersetzt, hat erden Eindruck, dass an der Aufdeckung und vor allem an der Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern gar kein wirkliches Interesse besteht.

Auszug aus „Subtiler & vergessener sexueller Missbrauch durch Mama und Papa: gehüllt in die Maske der Liebe“:

Kapitel B 3.: Das Gehirn speichert alles, das Fleisch und die Seele leben: Wieso auch vergessener und nicht wahrgenommener Sexualmissbrauch Schaden anrichtet

Das Gehirn vergisst nie, das Fleisch auch nicht. Sie speichern alles ab.

Das Gehirn und der Leib speichern alles ab, egal ob gut oder schlecht, egal, ob man will oder nicht. Auch das Gelöschte bleibt in Bruchstücken überall im Gehirn und im Leib verteilt. Damit das Gehirn nicht überlastet wird, speichert es Dinge an mehreren Orten. Es speichert Erinnerungen in unserem Bewusstsein, aber auch in unserem Unterbewusstsein, um sich zu entlasten. Außerdem kann es gespeicherte Erfahrungen aus den Gefühlen und dem Leib zurückholen. Weil das Gehirn und der Leib alles speichern, formen alle Erfahrungen und Erlebnisse, die wir seit bzw. schon vor unserer Geburt machen, unser Wesen. Manche Schicksale von Erwachsenen sind schon im Bauch der Mutter besiegelt, ohne dass sie aktiv, bewusst oder unbewusst mitmachen mussten.

Wissenschaftliche Studien haben zum Beispiel gezeigt, dass die Prädisposition zur Depression bei vielen Menschen schon im Bauch der Mutter einzementiert wird. Erlerntes in der Vergangenheit und besonders in unseren ersten Lebensjahren beeinflusst unser Leben maßgeblich, viel mehr als das, was aktuell passiert.

Erlebtes formt unseren Körper und Geist

Es gibt sicher genetisch bedingtes Verhalten, das von Generation zur Generation weitergegeben wird, aber maßgeblich entscheidend ist das, was wir erleben und erlebt haben, das macht uns glücklich, ermöglicht uns ein schönes und einfacheres Leben oder eben nicht, dann macht es unser Leben zur Hölle.

Würde ein Mensch im Vergleich zum Negativen viel mehr Positives, Liebevolles erleben, würde er deutlich mehr erfolgreiche Erfahrungen machen (da gehören auch Niederlage dazu, aus denen man etwas gelernt hat) als schlechte. Dann würde er sein Leben immer glücklich meistern, egal was passiert. Sein Leistungspotenzial wäre unerschöpflich. Nichts würde ihm so Angst und Sorge machen, dass er darunter zusammenbricht, sich selbst hasst, Menschen nicht mehr vertraut, nicht mehr an sich glaubt und ausbrennt.

Nicht altersangepasste (sexuelle) Handlungen sind ein Schock für den jungen, unvorbereiteten Körper (Gehirn, Seele und Leib)

Der Mensch ist nicht von Geburt an schon einsatzfähig. Alles in ihm und an ihm muss erst noch wachsen. Seine Organe, seine Psyche, seine Seele, seine Sinne, seine Emotionen. All das hängt zusammen und muss sich erst entwickeln. Etwas, das zu früh passiert, das bedeutet, etwas, das nicht an der natürlichen Entwicklung orientiert und an sie angepasst ist, provoziert einen Schock im Körper und dieser Schock stresst ihn. Alle Funktionen des Körpers, alle sichtbaren und unsichtbaren Organe versuchen diesen unnatürlichen Angriff abzuwehren und gegebenenfalls den Schaden zu reparieren. So werden Informationen zwischen den Organen und dem Gehirn ausgetauscht, um zu versuchen nachzuvollziehen, was los ist. Alles ist verwirrt. Alle Organe im Körper sind verwirrt. Sie waren nicht vorbereitet, und da sie die Sache noch nicht verarbeiten können, lagern sie das Problem irgendwo im Gehirn zwischen. Häufig kommt es dann zu einer Amnesie, damit der Mensch trotzdem weiterleben kann.

Amnesie

Das bedeutet, das Missbrauchsopfer vergisst die Tat und kann sich nicht an das Geschehen erinnern. Das ist ein Überlebensinstinkt, den der Mensch besitzt. Verdrängen, um zu überleben. Das Problem (sexueller Missbrauch), das alle Organe und die Seele nicht verstanden haben, kommt somit in Quarantäne und Körper und Seele warten dann auf den für sie richtigen Moment, um das Problem wieder vorzulegen und zu fragen, was damals passiert ist. Das äußert sich dann mit all den Symptomen, die der erwachsene Mensch in sich trägt. Solange sie es nicht verstanden haben und man ihnen keine glaubwürdigen und plausiblen Erklärungen gegeben hat, werden sie (unsere Organe, unsere Psyche, unser Gehirn, unsere Gefühle) uns die ganze Zeit foltern.

Das ist ihre Methode, dem Menschen zu sagen, wir haben nichts vergessen. Nichts, ob gut oder schlecht, wird vergessen. Alles hat eine gute oder eine schlechte Auswirkung auf uns.

Sexualität

Die Sexualität ist die Basis der Energie im Körper. Die Sexualität hat eine riesige Kraft, die alles im Körper beeinflusst. Jeglicher Einfluss auf diesen Bereich, sei er positiv oder negativ, setzt den Körper sofort in Ausnahme- und Alarmzustand, und logischerweise kann das nicht ohne Folgen und Konsequenzen bleiben. Wir wissen, dass das Gehirn der zentrale Knotenpunkt der Sexualität ist. Da ist es selbstverständlich, dass jede Veränderung und jede Erfahrung, auch eine wesentliche Veränderung im Gehirn nach sich zieht.

Wenn ein Kind ein Trauma erlebt, entsteht eine Wunde, die im Leib und im Gehirn abgespeichert wird.

Auch sexueller Missbrauch zwischen 0-3 Jahren bleibt im Kind gespeichert.

„Gewalt im Kindesalter brennt sich in die Psyche ein“, sagt Johannes Kruse, Leiter der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums in Gießen in einem Artikel auf Zeit.de.

Sexueller Missbrauch und sexuelle Handlungen an Kinder zwischen 0-3 Jahren bleiben in ihnen. Irgendwann zeigen sich, ohne ihren Willen, die Symptome, um sie daran zu erinnern, dass etwas passiert ist. Aber kaum jemand wird eine Verbindung zu dem Missbrauch herstellen oder daran denken. Und die Kinder, nun erwachsen, werden trotz aller Therapien nie eine Heilung oder eine nachhaltige Linderung ihre Beschwerden erfahren. Das ist das Tragische daran.

Folgen

Körperliche Verletzungen, wie sexuelle Penetration in den ersten zwei Jahren des Kinderlebens speichert das Gehirn nicht direkt (weil das Kind zu jung war). Aber indirekt über den Leib durch das Körpergedächtnis. Alles kommt dann irgendwann zum Vorschein, wenn das Kind älter ist. In Form von psychosomatischen Schmerzen wie anhaltender Migräne und Kopfschmerzen, starken Unterleibsschmerzen, Angst, Essstörungen (wie Übergewicht, ab der Pubertät Magersucht und Bulimie) usw.

Trotz der Verdrängung holt einen die Vergangenheit immer ein, alles kommt irgendwann in irgendeiner Form zurück

Bei einem Trauma oder einem Schock versucht das Gehirn mit einem Trick alles zu tun, dass das Leben weitergeht. Dass wir den Schmerz ertragen und weiterleben. Dieser Trick ist die Verdrängung, die auf das Vergessen abzielt. Je schlimmer das Erlebte ist und je jünger wir sind, desto stärker und effizienter ist die Verdrängungskraft. Die Verdrängung ist sozusagen unser Freund, ein Schutz, damit wir trotz Trauma einigermaßen normal weiterleben können.

Das Verdrängte bleibt aber da und kann jederzeit ausbrechen oder aufgerufen werden. Das Gespeicherte kann man gezielt wiedererwecken (Therapie) oder es kann zufällig durch ein unerwartetes Ereignis wieder auftauchen.

Sexueller Missbrauch prägt die Biologie massiv

Sexueller Missbrauch ist für das Kind immer eine traumatische Erfahrung, ein Schock, dem der ganze Körper noch nicht gewachsen ist. Der Schock geht unter die Haut und kann sogar das Erbgut verändern, lernte ich vor 40 Jahren. Sexueller Missbrauch beschleunigt das schnellere Altern bei Kindern. Neueste wissenschaftliche Studien bestätigen, dass bei Kindern, die Gewalt wie Missbrauch oder Misshandlung kennen, die Telomere (die Enden der Chromosomen) deutlich verkürzt sind. Die Länge der Telomere ist eine Messlatte, ein Indikator für das Altern. Sexueller Missbrauch prägt also die Biologie massiv.

Diese Feststellung erklärt heute wissenschaftlich, warum sexuell missbrauchte Kinder im erwachsenen Alter häufig an verschiedenen psychischen Krankheiten erkranken. Z.B. Depressionen, Borderline, Persönlichkeitsstörungen, Angst und psychosomatischen Krankheiten wie Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Durchfall usw. erkranken.

Täter und Täterin hinterlassen über Jahrzehnte einen schmierigen Fingerabdruck im Gehirn des Opfers. Diese Spuren scheinen ein Leben lang zu bleiben und die Umkehrung der Schädigung ist sehr schwierig bzw. unmöglich. Aber man kann lernen, mit den Folgen, wenn sie genau identifiziert sind, besser umzugehen.

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