myheimat.de setzt auf dieser Seite ggf. Cookies, um Ihren Besuch noch angenehmer zu gestalten. Mit der Nutzung der AMP-Seite stimmen Sie der Verwendung von notwendigen und funktionalen Cookies gemäß unserer Richtlinie zu. Sie befinden sich auf einer sogenannten AMP-Seite von myheimat.de, die für Mobilgeräte optimiert ist und möglicherweise nicht von unseren Servern, sondern direkt aus dem Zwischenspeicher von Drittanbietern, wie z.B. Google ausgeliefert wird. Bei Aufrufen aus dem Zwischenspeicher von Drittanbietern haben wir keinen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch diese.

Weitere Informationen

31. Celler Wasa-Lauf: Wetterprognose war erschreckend

Wird der größte Volkslauf Norddeutschlands überhaupt stattfinden? Was der Wetterbericht für den Sonntag, 10. März, vorhergesagt hat, hörte sich ganz gruselig an. Dort war von über 20 cm Schnee die Rede. Zum Glück irrten die "Wetterfrösche" (auch?) dieses Mal. So schlimm sollte es am Wettkampftag nicht kommen.
Temperaturen um den Gefrierpunkt hielt aber viele Zuschauer ab die Aktiven anzufeuern. Auch viele Läufer zogen es vor zu Haus zu bleiben. Darunter waren auch zwei Herthaner, die sich angemeldet hatten. Dazu kam noch ein weiterer Ausfall durch Verletzung. Diese Startnummer konnte Nachmelder Marko Hellmann umschreiben lassen. Somit waren bei dem Lauf 12 Aktive dabei, die für Hertha Otze starteten. Auf drei verschiedenen Strecken waren sie unterwegs.
Zuerst waren die drei Wanderinnen (Gisela, Wally und Regina) an den Start gegangen. Sie wollten, trotz des unangenehmen Wetters, 11 km rund in und um die Celler Innenstadt wandern. Auf der Strecke gab es auch einen Verpflegungspunkt, an dem sich die Wanderer mit Getränken und Kuchen ein wenig aufwärmen konnten. Die drei "Hertha-Starterinnen" kamen nach ca. 2 Stunden wieder am Celler Schloss an.
Die meisten Herthaner waren für die 10 km an den Start gegangen. Wer der schnellste von ihnen werden sollte, stand schon vorher fest. Denn der "jüngste" von ihnen, Frank Dsiosa, hat nach seinem Hausumbau wieder mit Training angefangen und nähert sich so langsam wieder seiner alten Form. Er belegte in dem Feld von 1.296 Finishern (es sollen fast 2.500 Starter gemeldet gewesen sein; so eine große "Ausfallquote" hat es noch nie gegeben) den 74. Platz. Obwohl er mit seiner Zeit von 41:56 Min. nicht zufrieden war, musste er lange auf die weiteren Herthaner aus diesem Lauf warten. Aber dann kam das Quartett innerhalb einer Minute ins Ziel. Die Reihenfolge war aber nicht wie sonst.
Dass Marko als schnellster dieser vier ins Ziel einlief konnte man noch erwarten, doch dass Hartmut Jung nur wenige Sekunden später folgte, war nicht vorhersehbar. "Oldie" Fredi Meyer war nur 15 Sekunden später im Ziel. Sonst war eigentlich Friedhelm Döbel immer vor den beiden Letztgenannten. Aber durch eine Verletzung war das Training nicht wie gewohnt, und schon ist die "Schnelligkeit" nicht mehr so da. Während des Laufes gab es unter den Herthanern einige "Positionskämpfe". Mancher wird zum Ende eines Laufes schneller, andere widerum langsamer. So sahen sie sich sogar schon während des Laufes.
Daran sieht man immer wieder: ohne Training geht es nicht; oder: wer gut trainiert kann auch mal besser werden.
Als (fast) alle "Zehner" im Ziel waren, startete um 13:15 Uhr der 15, bzw. 20 km Lauf. Das bedeutet auf dem 5 km-Rundkurs, 3, bzw. 4 Runden. Für die 3 Runden hatten sich auch 2 "echte" Herthaner und 2 Gastläufer angemeldet.
Insgesamt gingen bei diesem Startschuss fast 650 Läufer/innen an den Start. Knapp 300 Aktive wollten die 15 km so schnell wie möglich absolvieren. Die längste Strecke (20 km) wollten ungefähr 360 Läufer/innen finishen. Seit einigen Jahren starten diese beiden Strecken zusammen. Das war eine gute Entscheidung.
Dass von den vier Läufern, die unter "Hertha" starten auch hier der "jüngste" der schnellste werden sollte, war auch klar. Daniel Rabaetje, Arbeitskollege von Heinz bei der Stadt Lehrte (war im letzten Jahr schon bei einigen Triathlons mit den Döbel-Brothers über Hertha Otze gemeldet; vielleicht tritt er ja sogar mal unserem Verein bei?), sollte sogar noch im ersten Drittel landen (Platz 80 von 271 auf dieser Strecke; 1:13:59 Std.). Er startet in der AK M 20. Wenn jemand sich in diesem Alter diese Strecke antut, dann sind es schon meistens sehr engagierte Altersklassenkonkurrenten. So belegte er mit der guten Zeit allerdings "nur " den 12. Platz in der AK (von 16).
Durch die "Aufnahme" des anderen "Ex-Arbeitskollegen" von Heinz, dem Vorruheständler Wolfgang Liss, gab es sogar eine Dreier-Mannschaft der M 60-Klasse. Denn mit Heinz Döbel und Josef Lanfermann war das Dreier-Team komplett. Von diesen drei sollte Triathlon-Abteilungsleiter Heinz der schnellste sein. Sein Ziel unter 1:30 Std. zu bleiben, toppte er sogar um genau 5 Minuten (Zeiten siehe Kasten). Das bedeutete in der AK M 60 den 7. Platz (von 22). Die anderen beiden Hertha-Starter kamen kurz nacheinander, aber auch noch unter der magischen Eineinhalbstunden-Marke ins Ziel. Ein geschlossenes Mannschaftsergebnis. Dieses bedeutete den 2. Platz in dieser Wertung. Es gab zwar nur 2 Teams, doch immerhin erscheint der Vereinsname SV Hertha Otze so in der Ergebnisliste an vorderster Stelle. Am Alter kann man ja nichts machen, aber dann immer noch aktiv zu sein, schaffen immer weniger Leute.
In den Zeitungsmeldungen stand eine Teilnehmerzahl von ca. 8.800 Startern. Aber die Ausfallquote war so hoch, dass man bei genauerem zählen derjenigen, die im Ziel registriert wurden, auf viel weniger kommen sollte. Bei den vier Läufen (5, 10, 15,+ 20 km) waren es "nur" 3533 Läufer/innen. Die Walker, Wanderer und Minilauf-Teilnehmer sind nicht in den offiziellen Ergebnislisten aufgeführt, doch wenn man diese mit insgesamt 1.500 Beteiligten hochrechnet (sehr gut gerechnet), käme man auf ca. 5.000 Teilnehmer. Daran sieht man, dass viele es vorzogen in der warmen Wohnung zu bleiben. Das ist aber nicht die schuld des Veranstalters. Die Startgebühren musste ja jeder vorab bezahlen. Somit lassen sehr viele Laufwillige ihren Start verfallen.
So ging ein erfolgreicher Celler Wasa Lauf zu Ende. Allen, die sich aufgemacht haben, bei dem miesen Wetter zu starten, ein großes Kompliment. Natürlich geht das nur wenn viele ehrenamtliche Helfer so eine große Laufveranstaltung organisieren. Diesen Organisatoren und Helfern gebührt ein besonderer Dank.
Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, hoffentlich bei besserem Wetter.

Weitere Beiträge zu den Themen

Wasa-LaufLangenhagenVolkslaufHannoverCelleLehrteBurgdorfWetterSchneeSV Hertha Otze

Kommentare

Beteiligen Sie sich!

Es gibt noch keine Kommentare. Um zu kommentieren, öffnen Sie den Artikel auf unserer Webseite.

Zur Webseite