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Neue CD von Werner Nadolnys Jane

"The Journey III – Arrival" von "Werner Nadolnys JANE" (Foto: Werner Nadolnys JANE)
 
Werner Nadolnys JANE 2016 (Foto: Werner Nadolnys JANE)
Burgdorf: - | Seit November 2016 ist das lang erwartete CD-Album The Journey III – Arrival von „Werner Nadolnys JANE“ erhältlich. Das CD-Cover zeigt eindrucksvoll eine „JANE“-Dampflok, die gerade auf eine Bühne fährt. Farblich von warm bis kalt gestaltet, neblig verwischt, wirkt es irgendwie geheimnisvoll. Der Nebel scheint sich gerade aufzulösen. Es symbolisiert offenbar die Ankunft der „Journey 3“, das 3. Album der 2010 begonnenen „Journey“-Trilogie von „Werner Nadolnys JANE“. Die Trilogie ist nun vollständig. Angefangen bei den „JANE“-Ursprüngen im Jahre 1970 bis heute ist auf den 3 Journey- Alben ein Musikalischer Querschnitt in Form eines chronologischen „JANE“- Rückblicks gegeben. Alles wurde in hervorragender Weise neu eingespielt.

Das Album:

01 Here We Are, so kündigt sich „Werner Nadolnys JANE“ kraftvoll mit dem ersten Song an. Dieser gute Eindruck lässt ein rockiges Album erwarten.

02 Mit I Believe geht es dann etwas ruhiger zu. Der Song ist sehr melodiös und harmonisch, mit einem sanften „Dampfhammer“-Rhythmus.

03 Der 3. Song, Another Day, setzt diese Harmonie fort, druckvoll im Sound. Der Hörer „geht mit“.

04 Jane- typisch mit Keyboard-Läufen folgt Tomorrow. Gelungene Tempowechsel und Breaks sind zu vernehmen. Alles wurde gut umgesetzt bei diesem eigenwilligen Song.

05 Ein gefühlvoller „Herzschlag-Einstieg“ führt zu Better For You, Better For Me. Ein ansteigender Drum-Part und einsetzender Gitarrensound zeigen schnell, wo es jetzt gleich lang geht. Mystisch-geheimnisvoll wirkt der Gesang.

06 Der melodiöse Übergang lässt mit Believe Me einen ruhigen Part erklingen. Ein schöner Gitarrenpart folgt und zum Ende hin ein Solo mit weichen Keyboards. Das lädt zum Genießen ein.

07 Someone hat einen sanften Einstieg mit „erzählendem“ Gesang. Es setzt den sehr hörenswerten Album-Kurs fort.

08 Melodisch und flott folgt Waiting For The Sunshine. Jetzt geht es ab, rockig im JANE- Stil. Schöner Gitarrensound erklingt zum beständigen Schlagzeug und Bass. Alles ist harmonisch.

09 The Last Time ist ruhig und melodisch. Hier dominieren wieder die tollen Keyboards. Das ist „JANE pur“.

10 Das „Warlock“- Stück Angel Of Death beginnt rhythmisch und flott. Es wirkt geheimnisvoll „düster“. Rasseln im Hintergrund machen es zusätzlich interessant. Dann ein plötzlicher Wechsel. Es wird wieder rockig. Schöne, typische Keyboards. Stimmlich hervorragend!

11 Ein plötzlicher Übergang führt zu Pendragon. Melodisch voll klingend, gewollt schleppend-rhythmisch und dadurch kraftvoll. Jazzige Einlagen mit einem Saxophon sind zu hören.

12 Mit sphärischen, dunklen Orgelklängen beginnt Morgan Le Fay. Eine Melodie fügt sich ein. Alles wird weiter gesteigert, als die Gitarre dazu kommt.

13 Das instrumentale Outro mit dem gesungenen Satz: „Krautrock Is Alive“ bestätigt nur das, was dieses Album auch ohne diese Anmerkung klar demonstriert. Diese Aussage im Outro hätte für mein Empfinden auch weggelassen werden können, denn es stört ein wenig den Hörgenuss im Fluss dieses hochklassigen Albums. Aber der Qualität des Ganzen tut es keinen Abbruch.

Fazit: Obwohl es rockiger ist als die bisherigen „Werner Nadolnys JANE“- Produktionen, hat dieses Album auch Ohrwurm-Qualitäten. Voller, ausgereifter Klang und satte Töne machen Spaß. Die Instrumente und verschiedenen Parts sind hervorragend aufeinander abgestimmt. Es gibt „warme“ Gitarren mit tollen Soloparts. Drums, die nicht nur einfach den Rhythmus vorgeben, sondern mitgestalten, Atmosphäre erzeugend. Der Bass kommt angenehm. Mal sanft, dann wieder heftig-kräftig. Die Keyboards erzeugen Jane-Atmosphäre ohne wenn und aber. Die Vocals sind außer Konkurrenz, individuell, kraftvoll und immer passend.

Weit besser als der meiste heutige „Hit“-Mainstream kommt diese Produktion mit unverkennbarem, eigenem Stil in die Nähe der heute noch produzierenden internationalen Rock-Größen. Es steht ihnen in nichts nach. The Journey III – Arrival gehört zu jenen Alben, die beim ersten Hören schon gut sind, aber danach durch ihre große musikalische Vielfalt und Qualität mit jedem Hören weiter wachsen, sich dem Hörer erst nach und nach richtig erschließen.

Wer sich als Rockmusikfreund etwas Gutes tun will, sollte sich dieses Album anschaffen. Weitere Informationen gibt es hier: http://jane-band.com
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