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13-jähriger SSVler rettet Seglerin vor dem Ertrinken

Jonas Reh von der Segelsparte des SSV Schillerslage hat einer Seglerin höchstwahrscheinlich das Leben gerettet.
Rendbjerg (Dänemark): Marina Minde |

Jonas Reh von der Segelsparte des SSV Schillerslage handelt ohne zu zögern



Jonas war im Rahmen der Familienflottille des SSV mit mehreren Segelyachten auf der Flensburger Förde unterwegs. Am Abend des 30.4. ging der 13-jährige Hannoveraner im Yachthafen "Marina Minde" im dänischen Rendbjerg abends auf den Steg, um nach Freunden auf den anderen Booten zu suchen als er etwas ins Wasser fallen hörte.
"Dann hat eine Frau nach Hilfe gerufen - da bin ich sofort hin und habe versucht, sie zwischen den Segelyachten aus dem Wasser zu ziehen. Habe es aber nicht geschafft.", beschreibt Jonas das Geschehen. Offenbar war die "ältere Frau" (Alter unbekannt) beim Versuch ihr Segelboot zu verlassen und auf den Steg zu gelangen, ausgerutscht und ins Wasser gefallen.
Bei einer Wassertemperatur von nur 8 Grad kann das innerhalb von Minuten zum Verkrampfen der Muskulatur und damit unweigerlich zum Ertrinken führen. Versuche der Frau, sich an Leinen der Boote festzuhalten schlugen fehl.
Geistesgegenwärtig rennt Jonas zu der Segelyacht mit "seiner" Crew und schildert die für die Frau aussichtslose Situation. Sofort springen 4 Erwachsene auf zur Unglücksstelle. Inzwischen hat der Ehemann der Frau die Situation bemerkt und vergeblich versucht, seine Frau aus dem Wasser zu ziehen. Am Ende konnte der Skipper eines der SSV-Flottillenschiffe die Frau an ihrem Gürtel packen und sie aus dem Wasser ziehen.
Da die Frau zwar leicht unterkühlt war, aber noch nicht das Bewusstsein verloren hatte, hat man auf einen Krankenwagen verzichtet. Das Ehepaar ist anschließend wieder an Bord seiner Yacht gegangen.

Wäre Jonas Reh nicht zufällig da gewesen und hätte das Missgeschick der Frau sofort richitg eingeordnet - sie wäre möglicherweise nicht mehr am Leben.
Danke Jonas!
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