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Pretzschendorf-Colmnitz in Sachsen, Denkmal und Kriegsgräber

Das 7,5km lange Waldhufendorf Colmnitz erstreckt sich entlang des Colmnitzbaches und liegt am Südrand des Tharandter Waldes
1348 wurde der Ort erstmals urkundlich als Colbenitz erwähnt. 1764 wird ein Rittergut Colmnitz erwähnt. Im 18. Jahrhundert war das Dorf in die selbständigen Landgemeinden Niedercolnitz und Obercolmnitz geteilt, wurde jedoch vor 1900 zur Landgemeinde Colmnitz wiedervereinigt. Nach dem Anschluß an die Bahnstrecke von Dresden nach Chemnitz erlebte Colmnitz einen großen wirtschaftlichen Aufschwung. Es begann die Geschichte des Stuhlbaus in Colmnitz, der erst 1989/1990 eingestellt wurde. Zwischen 1921 und 1971 führte durch Colmnitz die Schmalspurbahn Klingenberg-Colmnitz-Oberdittmannsdorf. 1999 wird Colmnitz gemeinsam mit Klingenberg nach Pretzschendorf eingemeindet. Im Jahr 2012 leben ca. 1500 Menschen in Colmnitz.
Colmnitz ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren in und um den Tharandter Wald. Sehenswürdigkeiten sind u. a. die Pfarrkirche, die erzgebirgische Schauwerkstatt Stracos-Weihnachtsland im ehemaligen Gasthof Obercolmnitz, der Naturerlebnishof Weidegut. Der ehemalige sehenswerte Bahnhof , den es auch als Modellbausatz gibt, ist leider in einem schrecklichen, verkommenen Zustand.

weitere Foto hier
http://www.kriegsopfer.org/Denkmale/Sachsen/Saechs...
gruß Hubert
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 21.05.2012 | 07:50  
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