Volkstrauertag

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Am kommenden Sonntag ist "wieder" Volkstrauertag. Man kann davon ausgehen, daß weltweit Mahnmale an Kriege oder andere Katastrophen erinnern.
Auch der kleinste Ort der Region, Hüddingen (z. Z. um die 85 Einwohner), kann bzw. muß solche Mahnsymbole aufweisen.
Eine Tafel zu Ehren der im 1. Weltkrieg gefallenen Dorfbewohner kann -aus Erhaltungsgründen- in der Bergkirche eingesehen werden. Zusammen mit den Gefallenen des 2. Weltkriegs sind sie auf dem Mahnmal neben der Kirche nochmals aufgeführt.
Direkte Kriegseinwirkungen sind aus Gräbern abzuleiten. Ein Soldatengrab auf dem Hüddinger Friedhof und eins auf dem Dülfershofer Friedhof, der hierdurch angelegt wurde, zeugen davon. Sie wurden als versprengte Einzel-Soldaten beim Einrücken der Amerikaner erschossen! Besonders tragisch war der Tod eines Zvilisten, der sich von der Wohnung an der Ortseinfallstraße zurückziehen wollte. Die übermittelte Feststellung der Dorfbewohner sagt aus, daß die Besetzer auf alles geschossen haben, was sich bewegte. Sicherlich auch ein Ausdruck der Angst im Feindesland.
Möge durch all diese Gedenktage und Symbole immer wieder daran erinnert werden, wie wichtig und schön Frieden ist!

Bürgerreporter:in:

Heinz Happe aus Bad Wildungen

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