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772a. Newsletter Südharzstrecke - VSN-Tarifreform zum 1. Januar 2021 Bahn- und Busfahren in der Region wird zum Teil deutlich günstiger - Fahrgastverbände äußern sich positiv

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1. Göttingen: VSN-Tarifreform zum 1. Januar 2021 Bahn- und Busfahren in der Region wird zum Teil deutlich günstiger - Fahrgastverbände äußern sich positiv

(Stand: 24.11.2020)

Pressemitteilung des VSN:

Zum 01.01.2021 geht die viel intensiv diskutierte Tarifreform im Bereich des Verkehrsverbundes Süd-Niedersachsen an den Start: Neben einem „Fünf-Euro-Ticket“ und der verbundweiten Einführung eines Sozialtickets gibt es für zahlreiche Fahrgäste im Nahverkehr neue Tarifangebote.

„Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen ist mit zahlreichen neuen Angeboten im Buslinien-Verkehr in den letzten Jahren in Vorleistungen getreten. Jetzt folgt mit der Tarifreform der nächste, wichtige Schritt zur Umsetzung der Verkehrswende in Süd-Niedersachsen“, so Christel Wemheuer, Vorsitzende der ZVSN-Verbandsversammlung.
Eine wesentliche Änderung bei der Tarifreform ist die Einführung eines verbundweiten Sozialtickets. Marie-Luise Niegel, kommissarische Dezernentin für Bildung und Kreisentwicklung des Landkreises Holzminden, freut sich: „Zwar gibt es das SozialTicket des Landkreises Holzminden in der bisherigen Form nicht mehr. Allerdings gibt es zum 1. Januar 2021 zwei SozialTickets im Gebiet des VSN: Die BusCard-E ist gültig in der Stadt Göttingen und die VSNCard-E, die im gesamten VSN-Verbundgebiet und somit auch in Holzminden gilt. Das ist ein wichtiger Beitrag zur sozialen Teilhabe auch im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV).“
Die Northeimer Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hatte sich bereits seit längerem stark gemacht für die Einführung des Jugendfreizeittickets. „Das JugendFreizeitTicket ist perfekt für junge Menschen, die in der Freizeit auch im VSN-Verbundgebiet außerhalb des üblichen Pendelweges mobil sein möchten bzw. neben dem Weg zum Ausbildungsbetrieb auch den Weg zur Berufsschule mit dem ÖPNV zurücklegen möchten“.
„Mit dem Fünf-Euro-Ticket wird ein zentraler Baustein für die Mobilität in der Fläche umgesetzt, für das ich mich auch persönlich stark engagiert habe“, so der Göttinger Landrat Bernhard Reuter. „Durch die Kappung der bisherigen hohen Preisstufen kann jeder Ort im VSN-Gebiet, also auch kreisübergreifend, für höchstens 5 Euro erreicht werden. Das ist deutschlandweit einmalig und ein wichtiger Beitrag für umweltschonende Mobilität!“
„Aus Sicht der Stadt Göttingen ist es begrüßenswert, dass mit den gemeinsamen Tarifangeboten nunmehr die umweltfreundliche Stadt-Umlandmobilität einen großen Schritt vorankommt. Unser Ziel ist und bleibt es, gute Alternativen zum Pkw für die Anreise in die City anzubieten. Neben dem einheitlichen Tarif wird es zukünftig darum gehen, durch eine bessere Abstimmung des Fahrplanangebotes der ÖPNV-Unternehmen im Verkehrsverbund sowie – soweit möglich – Angebotsverbesserungen im Liniennetz neue Fahrgäste für den ÖPNV zu gewinnen,“ berichtet Claudia Baumgartner, Stadtbaurätin der Stadt Göttingen.
„Neben den zahlreichen Tarifmaßnahmen wird es im Bereich des VSN-Verbundraumes auch die Möglichkeit eines Online-Tickets über den DB-Navigator geben. Der bargeldlose Ticketverkauf zusätzlich zu den weiterhin bestehenden Vertriebssystemen ist ein langer Wunsch unserer Kundschaft, dem wir gerne nachkommen. Zusammen mit der VSN GmbH werden wir weitere Schritte im Bereich der Digitalisierung anpacken“, so Michael Frömming, ZVSN-Verbandsgeschäftsführer.
Eine detaillierte Übersicht aller Tarifprodukte im VSN-Gebiet gibt es auf www.vsninfo.de und www.zvsn.de.
Mit freundlichen Grüßen i.A.
Ute Reuter-Tonn Marketing Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN)

Pressemitteilung vom Fahrgastverband ProBahn:

Heute ist die VSN-Tarifreform rund um das Fünf-Euro-Ticket offiziell bekanntgemacht worden. Sie wird am 1. Januar 2021 wirksam. Unsere Presse-Information dazu:
Fahrgastverband: Meilenstein der Verkehrswende
Die heute verbindlich veröffentlichte Reform der Fahrpreise im Verkehrsverbund Südniedersachsen (VSN) ist für die Fahrgäste ein Meilenstein der Verkehrswende. Das erklärte Gerd Aschoff, Regionalvorsitzender des Fahrgastverbandes PRO BAHN. „Für viele Kundengruppen wird die Fahrt mit Bussen und Bahnen in der Region ab 1. Januar 2021 deutlich günstiger. Deshalb erwarten wir eine spürbar steigende Fahrgastnachfrage”, betonte Aschoff. Das Fünf-Euro-Ticket, das Jugendfreizeit-Ticket, das Senioren-Ticket, das Sozial-Ticket und die anderen Vergünstigungen seien wirklich verlockende Angebote, sogar im Vergleich zu anderen Verkehrsverbünden.
Der Fahrgastverband dankt ausdrücklich allen Beteiligten, die zur Verwirklichung dieser Tarifreform beigetragen haben. „Besondere Anerkennung haben ZVSN-Geschäftsführer Michael Frömming und sein Team verdient, die von ihren Zielen auch nicht durch die außergewöhnlichen Belastungen der Corona-Krise abzubringen waren. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen im VSN lässt uns hoffen, dass auch für künftige Verbesserungen die Grundlage gelegt ist.”
Erleichtert zeigt sich PRO BAHN, dass es möglich war, die Stadt Göttingen in die VSN-Tarifreform einzubeziehen. Eine engere Verzahnung der Nahverkehrsplanung zwischen Oberzentrum mit ICE-Halt und dem Umland sei ein wichtiger Schritt für die Verkehrswende mit ÖPNV-Angeboten, die das Auto in den Schatten stellen. „Sehr sinnvoll ist es aus Fahrgastsicht auch, dass ab 1. Januar 2021 für den VSN der DB-Navigator für Handytickets zur Verfügung steht“, so der Fahrgastverband.
Original-Text des VSN mit zahlreichen Tarifdetails hier: https://vsninfo.de/de/blog-artikel/grosse-tarifref...

Gerd Aschoff
Fahrgastverband PRO BAHN
RV Südniedersachsen, Vorsitzender
http://www.pro-bahn-suedniedersachsen.de
http://www.pro-bahn.de/
https://www.facebook.com/pro.bahn
https://twitter.com/bahnoev

Initiative: VSN zieht alle Register für kundenfreundlichere Tarife
In einem ersten Statement zeigt sich ich der Sprecher der Initiative Burkhard Breme sehr zufrieden: "Mit dieser Tarifreform werden fast alle Anforderungen an einen zeitgemäßen ÖPNV erfüllt. Unsere Region in Südniedersachsen wird damit deutlich aufgewertet."
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