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679. Newsletter Südharzstrecke - Güterverkehr Südharzstrecke - Verkehrspolitische Podiumsdiskussion - Harz-Kursbuch Sommer 2017 - Dampfzugsonderfahrt

Infraleuna (Foto: Höchste Eisenbahn)
 
ITL-Traxx-Diesellok (Foto: Höchste Eisenbahn)
 
Harz-Kursbuch 1939 (Foto: Höchste Eisenbahn)
Hallo liebe Eisenbahn-, ÖPNV- und SPNV-Interessierte!

1. Südharzstrecke: Güterverkehr auf der Südharzstrecke - Zugsichtungen der Initiative (Stand: 25.03.2017)

Die Bundesregierung redet an Sonn- und Feiertagen von der Stärkung des Güterverkehrs auf der Schiene. Montag bis Freitag wird hingegen alles getan, um den Straßengüterverkehr zu fördern und den auf der Schiene auszutrocknen. Die Trassenpreise für den Lkw werden gesenkt, Gigaliner weithin erlaubt, die Kosten für die Nutzung der Schiene hingegen immer weiter in die Höhe getrieben.
Die Bahn selbst tut ebenfalls alles, um die Kunden von der Schiene auf die Straße zu treiben. Sie hat jüngst wieder jede Menge Tarifpunkte dichtgemacht. Und während für die Lokführer neue tarifliche Regeln mehr Freizeit und mehr Geld verheißen, werden Lenk- und Ruhezeiten auf der Straße an allen Ecken und Enden unterlaufen, fahren Unternehmen zu absoluten Dumpinglöhnen, ohne dass seitens der Politik eingeschritten würde.
Aber noch gibt es ihn, den Güterverkehr auf der Schiene, der einstmals DIE Einnahmequelle schlechthin der Bahn war, denn am Personenverkehr gab es noch nie viel zu verdienen. Der Bahn ging es gut, so lange viele Güter zu transportieren waren.
Auf der Südharzstrecke, einst Schlagader des West-Ost-Güterverkehrs, rollen auch noch Züge. Nicht jeden Tag, aber immerhin. Letzten Donnerstag war in Northeim die G1206 von InfraLeuna mit sechs Kesselwagen auf dem Weg von Leuna nach Duisburg zu sehen. Sie durchmaß mit ihrem Zug die komplette Südharzstrecke und die Sollingbahn bis Ottbergen und wartete hier den entgegen kommenden Zug der Linie RB81 aus Bodenfelde ab. Diese Züge gibt es nicht regelmäßig, ebenso wenig wie die Holzzüge aus Herzberg und die nur im Sommer fahrenden Kalkdüngerzüge aus Scharzfeld. Regelmäßig dienstags und samstags sind hingegen die Kalkzüge zwischen Scharzfeld und Bitterfeld unterwegs. Am östlichen Streckenende wird das frühere RAW in Woffleben mehrmals wöchentlich von Nordhausen her bedient, und in Niedersachswerfen herrscht derzeit geradezu Hochbetrieb, da ebenfalls mehrmals wöchentlich Züge von der Stuttgarter Großbaustelle eintreffen und in das Anschlussgleis von Knauff rangiert werden. Der Aushub wird dort zum Verfüllen des Steinbruchs am Kohnstein verwendetIn letzter Zeit häufig vor den Scharzfelder Zügen zu beobachten war die ITL-Traxx-Diesellok, hier am Einfahrsignal des Bahnhofs Walkenried im Blumenberg. Sie hat leichtes Spiel, denn seit Osterhagen geht es nur noch bergab.
Am Südharz sind – die Verladeanlage von HarzKalk in Münchehof eingeschlossen, welche von den Verkehrsbetrieben der Stahlwerke Peine-Salzgitter angefahren wird – nur mehr „Private“ unterwegs. DB Cargo macht hier gar nichts mehr, auch die Pendelfahrten Stuttgart – Niedersachswerfen werden mit gemieteten Loks oder von beauftragten Firmen gefahren. Lediglich im Gleisanschluss der Firma Will in Nordhausen (früher IFA) ist ab und an eine rote Rangierlok zu beobachten.

Michael Reinboth


2. Osterode: Bündnis 90/Die Grünen veranstalten Verkehrspolitische Podiumsdiskussion am 29.03.2017 (Stand: 25.03.2017)

Der Ortsverband Altkreis Osterode und der Kreisverband Göttingen laden Interessierte zu einer Podiumsdiskussion zu verkehrspolitischen Themen ein - Wie geht die Reise wohin? Zukunft von Landleben & Mobilität-.
Teilnehmer:
• Michael Frömming, Geschäftsführer ZVSN: Neue Konzepte für den ÖPNV in Südniedersachsen
• Steffen Hess, Fraunhofer-Institut Kaiserslautern: Chancen der Digitalisierung für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum
• Dr. Reiner Schenk: Wunsch und Wirklichkeit – Grüne Mobilität im Landkreis Göttingen
• Burkhard Breme: „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ Mobilität im Harz aus Verbraucher*innensicht
• Viola von Cramon, GRÜNE Bundestagskandidatin (Moderation)
Themen:
Die Herausforderungen für die Politik in Bezug auf eine gute und verlässliche Mobilität sind groß:
Abnehmende Bevölkerung,
ein höherer Anteil älterer Menschen,
immer dünner besiedelte Gebiete.
Um diese nicht vollständig abzuhängen, müssen wir für „neue Verbindungen“ in der Region sorgen.
Wir müssen uns um eine deutliche Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum bemühen unter Berücksichtigung von Digitalisierung, automatisiertem Fahren, den neuen Möglichkeiten für gemeinschaftliche Nutzung und den Fragen des Klimaschutzes.
Das ist unsere Aufgabe in der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik und deshalb möchten wir mit Ihnen über Fragen wie diese diskutieren:
• Wie können wir Mobilität für den ländlichen Raum verbessern und klimafreundlich gestalten?
• Welche Chancen bietet die Neuausrichtung des ÖPNV in Südniedersachsen? Wo sind Schnellbuslinien sinnvoll?
• Ist eine kostenlose Mitnahme von Fahrrädern möglich?
• Kann die Haltestelleninfrastruktur vorteilhafter gestaltet werden?
• Wie können die Bahnverbindungen kundenfreundlicher eingebunden werden?
• Was sind Mobilitäts-Apps und wie funktionieren sie? Wie können sich im ländlichen Raum nachhaltige Alternativen der Mobilität zum klassischen Individualverkehr etablieren?
• Welche Ideen für neue Mobilitätskonzepte im ländlichen Raum sind schon erfolgreich? Weitere Fragen sind willkommen!
Die Veranstaltung startet um 18.00 Uhr mit der Vorstellung von E-Lastenrädern und Pedelecs im Foyer der Stadthalle Osterode am Harz. Die Podiumsdiskussion schließt sich ab 19.00 Uhr an.
Quelle: http://www.gruene-osterode.de/home/expand/643893/n...

3. Harz: Das Harz-Kursbuch für den Sommer 2017 erscheint Mitte April (Stand: 25.03.2017)

Nein, für 20 Pfennig können wir Ihnen das „Harz-Kursbuch“ heute leider nicht mehr anbieten. Das konnte im Jahr 1939 noch die Reichsbahndirektion in Hannover. Auf 130 Seiten wurde alles Wissenswerte über das Reisen in den Harz und zurück sowie das Reisen und Wandern im Harz angeboten.
Einiges, was damals wichtig war, können wir heute nicht mehr darstellen. So gab es 1939 ein sehr umfangreiches Verzeichnis der Sonntags-Rückfahrkarten und Preisangaben für Unterkunft und Verpflegung. Heute gibt es für den Harz keine einheitlichen Fahrpreise mehr, an deren Stelle sind Ländertickets, Verbundfahrscheine und anderes mehr getreten. Und zu Unterkunft und Verpflegung kann man heute andere Quellen konsultieren.
Unser Harz-Kursbuch ist 215 Seiten stark und enthält alle aktuell gültigen Fahrpläne für Bahn und Bus im Harz sowie eine ausführliche Darstellung der An- und Abreisemöglichkeiten, Liniennetzpläne, ein Verzeichnis der Knotenpunkte mit Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten am Ort, Wander- und Ausflugstipps mit Angabe der zu nutzenden Linien, Hinweise auf die Informationsmöglichkeiten der einzelnen Verkehrsbetriebe und Verbünde, Angaben zu den UNESCO-Welterbestätten im Harz, zu Streckenwanderwegen wie dem „Harzer Hexen-Stieg“ oder dem „Kaiserweg“, zu Fahrten „rund um den Harz“ mit dem Zug und vieles mehr. Als Zugabe haben wir in diesem Sommer Fahrpläne und Tipps zum nördlichen Vorharzland mit Fallstein, Huy und Asse sowie dem „Großen Bruch“ aufgenommen. Das ganze kostet weiterhin nur 2 € und bietet damit ein wirklich einmaliges Preis-Leistungs-Verhältnis.
Die Erarbeitung des Kursbuchs fußt auf den Angaben der Verkehrsbetriebe mit Stand April 2017. Soweit irgend möglich, wurden auch Hinweise auf Baustellen und damit verbundene andere Fahrzeiten sowie – beim Zug – auch Ersatzverkehre mit aufgenommen. Denn in diesem Sommer wird sehr viel gebaut!
Das neue „Harz-Kursbuch“ für den Sommer 2017, gültig ab Inkrafttreten des Sommerfahrplans der Harzer Schmalspurbahnen, ist ab Mitte April wie gewohnt beim Harzer Tourismus-Verband in Goslar, bei den Verkaufsstellen in Wernigerode, Braunlage, Walkenried, Bad Sachsa, Bad Lauterberg, Herzberg und Osterode sowie direkt bei der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ (Michael Reinboth, Klettenberger Weg 15, 37445 Walkenried, email: Michael.Reinboth@gmx.de, Telefon: 05525 1550) erhältlich. Die Initiative nimmt ab sofort auch Vorbestellungen entgegen. Bei Versand mit der Post kommen 2 € für Porto, Verpackung usw. dazu.

Michael Reinboth

4. Helmstedt: Eisenbahnfreunde Helmstedt feiern 30jähriges Jubiläum mit Dampfzugsonderfahrt (Stand: 25.03.2017)

Zum dreißigjährigen Bestehen führen die Eisenbahnfreunde Helmstedt e.V. am 18.06.2017 eine einmalige Dampfzug-Sonderfahrt mit einem Personenzug der Dreißigerjahre durch. Dieser stammt von der ehemaligen Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn und der Hafenbahn Braunschweig. In Helmstedt findet ein Tag der offenen Tür bei den Eisenbahnfreunden Helmstedt statt. Dort wird ein vielfältiges Programm für Jung und Alt geboten.
Quelle: https://eisenbahnfreundehe.jimdo.com/2017/06/18/30...
Viele Grüße

Burkhard Breme
Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz"
37431 Bad Lauterberg


E-Mail: burkhard.breme@suedharzstrecke.de
Internet: http://www.suedharzstrecke.de
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