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Nachdenken ist wichtig, Ideen sind gefragt! Und der Blickwinkel für das Machbare! - Pressemitteilung von der Initiative „Einwohnerantrag“

Westseite des Rathauses
 
Ostseite des Rathauses
Bad Lauterberg. In einer Veröffentlichung des "Vereins für Handel und Gewerbe e.V." war zu lesen, dass der Verein den 2. Entwurf im östlichen Teil des kleinen Kurparks ebenfalls mit einem, allerdings etwas kleineren Verbrauchermarkt, im Kurviertel, befürwortet!
Ist aber bei diesem Entwurf nicht das sogenannte Stadtcenter in der Wissmannstraße ein warnendes Beispiel?
Dann: REWE am „Ende der Stadt“ - wie ein Mitglied von „Handel und Gewerbe“ gesagt hat? REWE ist 150 m von der Schanzenstraße entfernt – also mitten in der Stadt, die insgesamt mindestens rund sechs Kilometer lang ist! Und wo bitte ist der Lidl-Markt? Am Ende der Stadt? Noch nicht einmal am Ende der Hauptstraße – nämlich letztendlich in Höhe des unteren Drittels der Hauptstraße (Luftlinie gesehen!). Die vorhandenen Supermärkte sind – wenn man es richtig bedenkt – am Anfang des sogenannten „Boulevards“ – der von Handel und Gewerbe bevorzugte Verbrauchermarkt liegt am Ende des Boulevards!
Hotels haben wir drei mitten in der Stadt, ein gutes Speiselokal müsste wieder ins Kurhaus!

Nachdenken ist wichtig, Ideen sind gefragt! Und der Blickwinkel für das Machbare!

Natürlich kann man auch über Sozialwohnungen im Kurviertel streiten - aber zum einen sollen in das Rathaus hochpreisigere Wohnungen kommen und zum anderen ließe sich das sicher auch über die Preisverhandlungen zwischen Stadt und Investor regeln?
Und Seniorenwohnungen wären doch eine wunderbare Ergänzung für unsere im demografischen Wandel befindliche Stadt – dazu dann Wohnungen für junge Familien, so könnte Bad Lauterberg sich vielleicht verjüngen! Auf jeden Fall nimmt der Investor Rücksicht auf die Villen-Bebauung im gesamten Kurviertel, auf die dort befindlichen Hotels und natürlich auf das Kurhaus.
Das alte Rathaus ist die Keimzelle unseres Bades und muss als solches ein Alleinstellungsmerkmal bekommen! Auch die Stadtgeschichte muss ja bedacht werden. Und welch ein Aufschrei ging bei der Info-Veranstaltung im Rahmen der Bauausschusssitzung durch das Publikum, als der vorstellende Planer die Kneipp-Promenade als Anlieferungsstraße für den Verbrauchermarkt ins Spiel brachte!
Nur: Wie kommt der Investor überhaupt auf diesen Gedanken? So z.B.: In der Begründung zum Bebauungsplan „Kurpark“ (ehemals Bahnhof Kurpark) ist eindeutig die Promenade als „Hauptverkehrsstraße“ genannt! Wir Lauterberger hoffen jedenfalls sehr, dass sich der Rat der Stadt Bad Lauterberg bei den Verhandlungen und dann der Entscheidung nur vom stadtplanerischen und der Historie her leiten lässt. Aber vor allem: Man hätte den Investoren auf jeden Fall die gleichen Voraussetzungen zur Überplanung des Grundstückes von der Verwaltung bieten müssen, das ist nämlich nicht geschehen. Die B-Plan-Änderung für den Edeka-Markt beinhaltet den Parkplatz am Kurhaus, aber das, was die Kreiswohnbau Ende September als Vorgabe erhalten hat, beinhaltet ausschließlich das Grundstück Rathaus!!! Da fängt das Ganze schon einmal an: nämlich bei der unterschiedlichen Sichtweise der Verwaltung für die interessierten Investoren!!!! Sollte das etwa eine Vorauswahl bedeuten?
Wir jedenfalls danken allen drei Investoren für ihre Vorstellung der Planentwürfe. Und wir danken auch den 1.166 Unterschriftengebern gegen einen Verbrauchermarkt auf diesem Grundstück.
Und ein Dankeschön gilt natürlich auch den fast 300 Bad Lauterbergern, die an dem Montag(13.10.2019) bei der Info-Veranstaltung im Rahmen der Bauausschusssitzung im Kurhaus gewesen sind. Sie haben uns mit ihrem Kommen gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Renate Dittmar

für die Initiative Bürger für Bad Lauterberg 27.01.2020
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