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Unterrichtsausfälle werden im neuen Schuljahr erwartet

FDP befürchtet Unterrichtsausfälle im neuen Schuljahr
Hannover (ein/kip) Der FDP-Bildungspolitiker Björn Försterling befürchtet im neuen Schuljahr mehr Unterrichtsausfälle - vor allem an den Gymnasien. „Ab morgen weht an den Gymnasien ein anderer Wind. Erstmals seit vielen Jahren wurden nicht alle frei gewordenen Lehrerstellen wiederbesetzt. Insbesondere an den Gymnasien wurden Lehrer weggespart. Rot-Grün benachteiligt die Gymnasiasten in Niedersachsen", so der bildungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion. „Nach dem Gerede von mehr Dialog zeigt die Kultusministerin den Gymnasien jetzt den rot-grünen Rohrstock."
In den vergangenen Jahren sei durch die kontinuierliche Neueinstellung von Lehrkräften dafür gesorgt worden, die Unterrichtsversorgung bei über 100 Prozent zu halten. „Das wird sich im kommenden Schuljahr so nicht mehr halten lassen", prognostiziert Försterling. Schließlich seien an den Gymnasien von den 330 freigewordenen Lehrerstellen nur 225 wiederbesetzt worden. „Da die Gesamtschulen gleichzeitig besser gestellt wurden, ist der Unterrichtsausfall an den Gymnasien somit systembedingt. Die Gymnasiasten sind die Verlierer im rot-grünen System. Der Unterricht an den Gymnasien fällt aus, damit an der Gesamtschule Freizeitangebote gemacht werden können."
Von ähnlicher Ideologie sei auch der rot-grüne Umgang mit der Inklusion geprägt. „FDP und CDU wollten einen sanften Übergang schaffen und bis 2018 den ersten Schritt mit den Lehrern, den Eltern und den Schülern verwirklichen. Rot-Grün will dagegen schon jetzt die ersten Förderschulen schließen. Das ist Aktionismus, der für Verunsicherung sorgt. Am Ende gefährdet dieser Aktionismus sogar das Ziel der Inklusion", warnt der FDP-Bildungspolitiker. Die FDP im Landtag werde sich weiterhin für den freien Elternwillen einsetzen. „In vielen Gesprächen in den vergangenen Monaten haben Eltern immer wieder zum Ausdruck gebracht, dass sie die Möglichkeit behalten wollen, sich zwischen Förderschulen und Regelschulen zu entscheiden. Diesen Willen muss man auch respektieren. Der Staat sollte den Eltern nicht vorschreiben, welche Form der Beschulung für ihr Kind die beste ist." Entscheidend ist die beste Förderung für das Kind. Die könne es inklusiv an der Regelschule, aber auch an einer Förderschule geben. Das Kind muss im Vordergrund stehen, nicht das System."
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 20.08.2013 | 23:30  
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