Schulanfang in Landau – bitte umweltfreundlich

Viel Arbeit beschert die Bestellung von Schulmaterial den Landauer „Heftkindern“ – auch am heißesten Tag des Jahres
  • Viel Arbeit beschert die Bestellung von Schulmaterial den Landauer „Heftkindern“ – auch am heißesten Tag des Jahres
  • hochgeladen von Christiane Deuse

Es ist wieder soweit: Zwei große Kartons müssen aus dem Postauto die wenigen Schritte ins Haus gehievt werden. Was drin ist? Schulmaterial. Hefte, Blöcke, Mappen, Stifte, Farbkästen usw. Wert der Sendung: über 400 Euro. Und das bei drei Kindern?
Was hier ins Haus geliefert wird, ist für eine ganze Schule bestimmt. Denn die Grundschule am Kump in Landau wird seit 2001 als Umweltschule ausgezeichnet, und das hat sie auch einer Initiative des Fördervereins für Jung und Alt zu verdanken. Der sorgt nämlich gemeinsam mit Schulkindern dafür, dass vor jedem neuen Schuljahr eine Sammelbestellung für umweltfreundliches Schulmaterial aufgegeben wird und das ganze Jahr über Hefte, Blöcke und Mappen in der Schule selbst zu kaufen sind. Und viele der Eltern nutzen das Angebot, auch wenn es etwas teurer ist als der Einkauf im Discounter.
An memo geht die Bestellung, wenn in jeder Klasse Kinder die Bestellzettel ausgeteilt und samt Geld wieder eingesammelt haben. Der Versandhandel für Büro- und Schulmaterial legt Wert auf ökologisch und fair produzierte sowie langlebige Ware. Er lässt selber produzieren oder kauft streng geprüfte Produkte anderer Firmen ein. Ausführliche Informationen zu jedem Produkt gehören zum Selbstverständnis des Unternehmens.
Wie schon im vergangenen, so auch in diesem Jahr: Alle neuen Erstklässler haben das Angebot angenommen und ein mehr oder weniger umfangreiches Paket für die Erstausstattung für's Schulleben bestellt: Farbkasten, Filz- und Buntstifte, Mappen, Hefte, Blöcke…
Jetzt steht für die „Heftkinder“ der neuen vierten Klasse noch Arbeit bevor: Sie müssen vor Schulbeginn für jeden, der mit bestellt hat, ein Päckchen schnüren und in der Klasse deponieren. Damit jeder vorfindet, was er schon bezahlt hat.
Und wenn die Hefte voll oder die Blöcke leer sind, gibt's im Schrank im Flur Nachschub, verkauft von den „Heftkindern“ der vierten Klasse.

myheimat-Team:

Christiane Deuse aus Bad Arolsen

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