Sie kam einst aus fernen Landen

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Der Wunderbaum, die Christuspalme, der Läusebaum oder auch Kreuzbaum genannt, heißt eigentlich RIZINUS.
Rizinus ist in unseren Parks und Gärten als Zierstrauch zu finden. Diese wie ich finde farblich sehr schönen Blüten entfalten ihre Pracht zwischen Juli und September. Der Rizinusstrauch kann bis zu 2 m hoch werden. Da sich in den Samen giftige Eiweiße zu finden sind, sollte dieser Strauch für Kinder nicht zugänglich sein.
Ein anerkanntes Heilmittel ist das Rizinusöl. Einen durchschlagenden Erfolgt zeigte es auch bei der Wurmaustreibung. Ein Bandwurm hatte da keine Chance mehr sich heimisch zu fühlen. Giftstoffe verbleiben in den Pressrückständen, so dass das Öl frei von allen Giften ist. Auch in Kosmetikmitteln und Lacken und Farben ist das Rizinusöl zu finden. Die anfallenden Rückstände, die beim Ölpressen verblieben, wurden auch zur Herstellung von Rattengift genutzt.
Vor ca. 4000 soll das Rizinusöl schon im alten Ägypten bekannt gewesen sein. Auch in China wusste man es in dieser Zeit schon als Heilmittel zu nutzen. Das Öl wurde als Haarwuchsmittel genutzt und diente als Brennmaterial der Öllampen.

Fotos und Text: Christine Stapf

Bürgerreporter:in:

CHRISTINE Stapf aus Amöneburg

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