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Bache, Keiler und Frischlinge eine schweinische Familie

In diesem Monat waren wir wieder an der Ostsee und folgten dem Ruf eines Wildhüters im Wald von Kellenhusen. Mutter, Vater Kind waren zu bewundern. Die Paarhufer fressen eigentlich alles was ihnen zwischen die Zähne kommt. Dadurch können sie sich auch auf verschiedene Lebensräume einstellen. Nicht selten hört man, dass Felder und Gärten durch Wildschweine verwüstet wurden. Das Suhlen im Sommer in allem was sich bietet ist zum einen für den Wärmehaushalt wichtig, und zum anderen zur Abwehr von Stechmücken. Findet man im Wald Bäume, deren Rinden Reibespuren zeigen, war da mit Sicherheit die Wildsau unterwegs, die sich an der groben Rinde gescheuert hat. Die „Rauschzeit“, es dir die Paarungszeit in der Jägersprache, wird von der Bache bestimmt, die allerdings genügend Nahrung benötigt. Irgendwie schon gut von Mutter Natur eingerichtet. Kaum Nahrung = keine Frischlinge. Der Keiler ist was die Zeugung betrifft immer bereit. Die Tragzeit beträgt zwischen 115 und 120 Tagen, also nicht lange. Bei der Geburt in dem Wurfkessel, den die Bache aus Moos, Blättern und Sträuchern angelegt hat, können die Frischlinge schon auf ihren Beinen stehen und sind schon in ihre Borsten gehüllt. Wenn man die Statur eines Keilers oder eine Bache sieht, soll man es nicht für möglich halten, dass ein Frischling ein sehr geringes Geburtsgewicht hat. Es kann zwischen 900 und 1200 Gramm liegen. Die Bache lebt mit ihren Jungen erst einmal alleine bis sie kräftig genug sind um auch in der Rotte, dem Wildschweinverband, der um die dreißig Tiere zählen kann, leben können. Die Lebenserwartung auf freier Wildbahn ist nicht besonders hoch, jedoch in Gefangenschaft gab es schon Tiere, die bis zu zwanzig Jahre alt wurden. Das Wildschwein landet nicht selten auf den Tellern der Wildbretliebhaber. Auf Bild 6 sieht man die Bache, abgesondert von den Anderen mit ihren Frischlingen, die zu diesem Zeitpunkt sieben Tage alt waren.

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3 Kommentare

Christine, ich brauche gar nicht an die Ostsee zu fahren, um diese "Allesfresser" zu sehen. Bei uns in Wehrda fallen sie über die Gärten her, die am Waldrand liegen.Als ich vor 1 Woche spazieren gegangen bin, hat der Förster gerade einen wütenden Keiler erschießen müssen, weil er gefährlich wurde. Er erzählte mir , dass in dem Wald, wo ich immer laufe ca.30 Wildschweine sind. Seitdem traue ich mich nicht mehr da lang zu gehen.

Danke,für die schöne Serie.LG,Frank

Friederike, wir sind ja nicht extra wegen den Wildschweinen an die Ostsee, da sind wir, da wir Dauercamper sind mehrmals im Jahr. Aber wir unternehmen eben auch einiges in unserer Zeit dort, wie zum Beispiel der Besuch im Wald.

Frank, gerne. Freut mich das es dir gefallen hat. LG

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