Hier kommen wir nicht rein und der Hund nicht raus

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Als wir heute die Wohnungstür aufschließen wollten lies sich die Tür nach mehreren versuchen nicht öffnen. Das Schloss selber konnte man auf zu zu machen, jedoch das „Schnappteil“ welches in den Türrahmen schnappt wollte nicht nach rechts rücken. Weitere Versuche waren zwecklos, also mussten wir den Schlüsseldienst rufen.

Wir sahsen eine Stunde vor der Haustür und waren noch guter Dinge. Wenn die Leute kommen ist ruck zuck die Tür auf.

Hinter der Tür sahs unsere Hündin Ponyo die durch ihre Laute uns zu verstehen gab, dass sie nicht verstand warum wir nicht zu ihr kommen. Dann fuhr endlich ein Auto vor und ein freundlicher Mann meinte das haben wir gleich. Er nahm ein paar Werkzeuge aus seinem Koffer und machte sich ans Werk. Nach kurzer Zeit musste er feststellen, dass dies keine schnelle Sache werden würde.

Als ich auf dem Formular sah das in einem 20 Minutentakt abgerechnet wird, ahnte ich schon schlimmes. Er bot sein ganzes Können und brachte all sein Werkzeug zum Einsatz, das abgebrochene Teil, welches alles blockierte wollte nicht weichen. Die Blende musste mit Hilfe einer Zange abgebrochen werden, in der Hoffnung mit Schraubenziehern das abgebrochene Teil verschieben zu können.

Nein, wir hatten nicht das Glück schnell in die Wohnung zu kommen und Ponyo jammerte und weinte auf der anderen Seite der Tür.

Im Treppenhaus haben wir kein Strom und so konnten wir von Glück reden, dass die Mieterin über uns zu Hause war. Mit der Kabeltrommel von unserem Schlüsseldienst konnten wir nun Strom ins Erdgeschoss legen. Der Herr der Schlösser spannte nun ein Sägeblatt in die Bohrmaschine und so wurde die Tür förmlich aufgebrochen. Nach einer Stunde hämmern und bohren ging die Tür auf. In der Wohnung war alles still und von unserem Hund nichts zu sehen. Wir dachten sie würde wie immer zur Tür gesprungen kommen. Nein, sie sahs im Wohnzimmer und zitterte wie Espenlaub.

Der Lärm an der Tür und die Bohrmaschine die einen Höllenlärm machte, hatten sie nach dieser Stunde verängstigt. Nach reichlich Streicheleinheiten hatte sie sich wieder schnell gefangen.

Bis heute habe ich nicht gewusst aus wie viel Teilen ein Schloss besteht. Nach dieser Gewalttour war klar das ein komplett neues Schloss eingebaut werden musste. Die Haustür blieb natürlich unbeschädigt, was ja auch Sinn der Sache war.

Über die Rechnung wollen wir nicht sprechen, denn jeder der schon den Schlüsseldienst holen musste wird tief in die Tasche gegriffen haben.

Bürgerreporter:in:

CHRISTINE Stapf aus Amöneburg

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