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Sie laufen für Frieden, Toleranz und Völkerverständigung

  • Der internationale Pilger- und Friedenslaufs erreichte Kloster Holzen. Hier wandern Menschen für Frieden, Toleranz und Völkerverständigung - neben der geografischen Grenzüberschreitung geht es bei diesem Projekt auch um das Bewusstsein, dass Grenzen zwischen Völkern und Religionen nur in den Köpfen der Menschen besteht.
  • hochgeladen von Monika Matzner

Mit dem Staffel- bzw. Pilgerstab in der Hand, Sonne im Herzen und der einen oder anderen Blase am Fuß haben Pilger des Staffellaufes „Pilgrims Crossing Borders“ (Pilger überwinden Grenzen) Kloster Holzen erreicht. Die Menschen sind unterwegs auf einer internationalen Friedenswanderung, die am 22. April in Trondheim in Norwegen startete und am 14. Oktober in Rom ankommt. Das Endziel ist schließlich Jerusalem am 28. Oktober. Sie sind unterwegs für Frieden, Toleranz und Völkerverständigung und orientieren sich entlang alter Wege - von Stade (bei Hamburg) bis Rom geht es entlang der Via Romea. Der mitgeführte Staffelstab wird auf der Gesamtstrecke von etwa 3000 km immer wieder weitergereicht. In Schmalkalden (Thüringen) nahm ihn Werner Binnen entgegen und bringt ihn nun bis Mittenwald.
Am Freitag haben die Pilger den Landkreis Augsburg erreicht, in Kloster Holzen stelle Werner Binnen während seiner Mittagsrast das Projekt „Pilgrims Crossing Borders“ näher vor: „Das eigentliche Ziel des Weges ist es, Menschen mit unterschiedlichen persönlichen, kulturellen oder religiösen Hintergründen die Möglichkeit zu geben, im Gleichklang der gemeinsamen Schritte sich persönlich zu begegnen und dabei weniger die Differenzen als die elementaren Gemeinsamkeiten wahrzunehmen.“ Die interreligiöse Begegnung hebt er dabei hervor. Er zeigt den Staffelstab, auf dem christliche, jüdische und islamische Symbole eingeschnitzt sind. Und so ist es natürlich kein Zufall, dass das Projekt in Jerusalem seinen Abschluss findet, also in der Stadt, die für alle drei monotheistischen Religionen heilig ist. Den Pilgerlauf beschreibt Binnen als „lebendiger Strom“, denn jede Etappe setzt sich neu zusammen. Man könne jederzeit dazukommen: Ein Stück mitgehen, Fremdsein überwinden, Alltagsroutine verlassen.
Während der Mittagsrast erzählen weitere Pilger von ihrem Weg. So ist beispielsweise die 82 jährige Wilma Foyle aus Kanada angereist, die von Würzburg bis Rom pilgern wird und vom Bad in der Wörnitz am Vortag immer noch schwärmt. Aus Italien ist Alessandra Molineri dabei, um von Donauwörth bis Epfach mitzugehen. Sie wurde im Internet auf das Projekt aufmerksam. Es habe sie sehr angesprochen, zudem gefalle ihr Bayern sehr gut, erzählt sie. Dabei ist auch Günter Hannig. Er ist in Hamburg gestartet und wird bis zum Endziel dabeibleiben und am 28. Oktober mit dem Staffelstab in Jerusalem eintreffen. Eine kurze Strecke läuft beispielsweise Leonhard Reiter aus Donauwörth mit. Am Vortag hat er dort die Pilgergruppe begrüßt und sie nun bis Holzen begleitet. Bevor die Wanderer aufbrechen Richtung Biberbach besuchen sie noch die Klosterkirche und besichtigen die Pilgerunterkünfte. Dann geht es weiter - und die „Pilgrims Crossing Borders“ hoffen auf nette Gespräche am Wegesrand, gute Begegnungen, Offenheit - und dass ihr Projekt den Weltfrieden ein klein wenig näherbringt.
Infos und Bilder über die Friedenswanderung gibt es unter www.picrobo.blogspot.com

  • Der internationale Pilger- und Friedenslaufs erreichte Kloster Holzen. Hier wandern Menschen für Frieden, Toleranz und Völkerverständigung - neben der geografischen Grenzüberschreitung geht es bei diesem Projekt auch um das Bewusstsein, dass Grenzen zwischen Völkern und Religionen nur in den Köpfen der Menschen besteht.
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  • Werner Binnen und die 82 jährige Wilma Foyle aus Kanada
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1 Kommentar

Eine großartige Idee für die beste Sache der Welt! Bewundernswert. Danke für diesen ausgezeichneten Artikel, Monika.

Rosi

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