Nicht nur interessant für den Burgenlandkreis: "Selber wollen Flüchtlingen helfen" - Ein Beispiel dafür, wie man Asylbewerberpolitik und Willkommenskultur im Burgenlandkreis auch betreiben könnte.

Auf Seite 9 erfolgt ein ausführlicher Beitrag. Giftköder muss man im Burgenlandkreis nicht fürchten. Die meisten Hunde hier kommen als Hofhunde nie vom Gelände herunter. Und wenn, überfallen sie manchmal arglose Fußgänger auf Landesstraßen mit ihren Hunden...
 
Mein kleines Heimatarchiv. Wer mitreden will, sollte sich halt über die eigenen Landesgrenzen hinweg schon einmal für die Nachbarbundesländer informieren.
Zeitz: Zeitz | Als in den Burgenlandkreis Zugereiste versuche ich seit gut vier Jahren in meiner neuen Heimat Fuß zu fassen. Dennoch interessiere ich mich nach wie vor für Regionen, die mir seit über 55 Jahren vertraut sind.

Deshalb legte ich mir vor einiger Zeit eine Ausgabe der Regionalzeitung Frankenpost - Selber Tagblatt - vom 29. November 2014 zurück. Weil nämlich auf dem Titelblatt auch die Eröffnung des Nürnberger Christkindlesmarktes mit einem Foto erwähnt wurde. Gleich neben diesem hübschen Foto erschien ein Hinweis auf den Artikel "Selber wollen Flüchtlingen helfen.“ Auf der Seite 9 der Ausgabe wurde dann ausführlich darüber berichtet, dass man sich in Selb auf die Aufnahme von Flüchtlingen im Jahr 2015 vorbereiten möchte.

"Wenn Anfang 2015 im ehemaligen Parkhotel die ersten geschätzt 80 neuen Asylbewerber einziehen, dann sollen sie nicht alleine stehen. Freiwillige können sich vorstellen, einen Unterstützerkreis zu bilden, wie es in Erkersreuth schon gibt."


Der Artikel endet mit dem Hinweis: "Wer den Menschen im Parkhotel künftig helfen möchte, kann sich bei Erwin Krug melden unter der E-Mail-Adresse xxxxxxxx oder im Rathaus im Vorzimmer des Oberbürgermeisters, xxxxxxxxx"

(Die Adressen und Telefonnummern gebe ich hier an dieser Stelle bewusst nicht bekannt).

Mit Blick auf die Tröglitzer oder Weißenfelser Diskussionen, die sich ebenfalls mit der Asylbewerberaufnahme befassen, möchte ich diesen Artikel hier zumindest im Auszug vorzustellen.

Es ist, wie man sieht, mit gutem Willen möglich, lange vor dem Eintreffen der Asylbewerber über Hilfsmaßnahmen nachzudenken. Sie rechtzeitig zu organisieren und später umzusetzen.

Da unser Landrat nach Bayern noch recht gute Kontakte haben dürfte, zumal er einige Jahre in Nürnberg weilte, ließe sich unter Umständen sogar auf ganz offiziellem Wege, über die Burgenlandkreisverwaltung, ein Kontakt zu dieser Gemeinde herstellen. Da kann man ja dann ruhig einmal seine guten Beziehungen spielen lassen, auch wenn der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg von der SPD angehört.

Ich bin auch überzeugt davon, dass man unter Umständen ohne Vitamin-B- Unterstützung durch unseren Landrat Informationen erhalten könnte.

Im vergangenen Jahr errangen wir den Fußballweltmeistertitel. Dieser Nationalstolz ist bis heute noch spürbar. Denn es wehen tatsächlich noch schwarz-rot-goldene Deutschlandfahnen in weißen, mit Puderzuckerschnee bedeckten Vorgärten Sachsen-Anhalts. Zumindest nachweislich in einem Nebraer Vorgarten, wie heute auf einem Schnappschuss hier zu erkennen ist. Siehe dazu: http://www.myheimat.de/nebra-unstrut/wetter/auch-i...

Bei so viel Nationalstolz auf Deutschland sollte es doch auch im Burgenlandkreis gelingen, ein paar Asylbewerber mit offenen Armen aufzunehmen. In Eckartsberga, Bad Kösen, Tröglitz oder Weißenfels.

Oder bezieht sich der Nationalstolz nur auf kräftige Männerwadeln, die um einen Ball kämpfen. Eigentlich könnte man ja auch einmal darüber nachdenken, ob nicht mit dem einen oder anderen Asylbewerber ein weiterer Fußballspieler die deutsche Nationalelf bereichern könnte.
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1 Kommentar
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 24.01.2015 | 04:42  
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