Mit dem NABU Garbsen im Weltvogelpark Walsrode

von Olaf Pflüger aus Garbsen | am 15.05.2011 | 826 mal gelesen | 19 Kommentare | 90 Bildkommentare | 52 Bilder
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Unsere Ausflugsgruppe
 
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Kronenkranich

Walsrode: Vogelpark Walsrode | Am Samstag unternahm der NABU Garbsen einen Ausflug in den Weltvogelpark Walsrode. Im Vorfeld verabredeten wir Fahrgemeinschaften und schon ganz früh um kurz vor 9:00 Uhr trafen wir uns vor der Kasse. Direkt nachdem wir den Eintritt bezahlt haben stellten wir uns zu einem Gruppenfoto auf. Von dort aus schlenderten wir durch den Bereich der einheimischen Vögel. Dort wurde gleich das Wissen um unsere gefiederten Freunde aufgefrischt. Schließlich wollen wir dieses Wochenende noch bei der Stunde der Gartenvögel mitmachen.

Von dort aus gelangten wir zu den Wasservögeln. Wir besuchten die Pinguine, für die gerade die Fütterung begann. Einige von uns nutzten die Gelegenheit und halfen mit, auch wenn Fische nicht so ganz ihr Ding waren... Manche hatten auch zu viel Respekt vor den Schnäbeln der Pinguine. Wir teilten uns auf und erkundeten den Vogelpark auf eigene Faust. Bei der Uhuburg nutzten meine Frau und ich die Gelegenheit zur ersten kleinen Pause und tranken einen Kaffee.

Da wir trotz der Pause noch einen großen Vorsprung vor den anderen Besuchern hatten, konnten wir die Vögel noch ausgeruht beobachten. Wir begaben uns zur Freiflughalle. Für nur -,50 € kann man dort kleine Schälchen mit Mehlwürmern erwerben. Diese sind das Lieblingsfutter der roten Sichler. Nach anfänglicher leichter Scheu nahmen sie später bereitwillig die Würmer aus der Hand. Es macht sehr viel Spaß, dabei zuzusehen, wie sie die Würmchen mit ihren ganz eigenen "Stäbchen" geschickt aufnehmen.

Kurz nach der Freiflughalle lockt der "Gasthof zum Kranich". Wir aßen zu Mittag und genossen die angenehme Umgebung. Schon beim Essen fiel auf, dass das Dach eines benachbarten Gebäudes nur so von Vögeln wimmelte. Dort entstanden die Bilder von den Staren die dort unter den Dachpfannen nisteten. Auch von einem etwas stärkeren Regenschauer ließen wir uns dort nicht vertreiben. Die Sonnenschirme und Kastanien boten ausreichend Regenschutz. Nach unserer Mittagspause drehten wir eine Runde um den großen See, an dem wir kurz zuvor noch saßen. An einer Stelle des Sees werden den Besuchern Packungen mit Entenfutter angeboten. Das nutzen wir, um die Entenküken zu füttern. Ich empfehle das eine oder andere Eurostück dafür in der Tasche zu haben.

Kurz darauf trafen wir wieder auf Petra L. aus unserer Gruppe. Ab hier gingen wir gemeinsam weiter. Der Weg führte entlang der Papageienvolieren zum Lorihaus. Hier konnten wir die Farbenpracht der exotischen Vogelarten bestaunen. In der Nähe befindet sich dann auch die Jungvogelaufzuchtstation. Man kann durch die Fenster einige Jungvögel beobachten. Die unterschiedlichsten "Federknäule" warten dort auf ihre nächste Mahlzeit.

Um immer mal wieder Kontakt mit den anderen Mitgliedern unserer Gruppe halten zu können hatten wir verabredet, uns um 14.00 Uhr am Rosencafe zu treffen. Leider verpassten wir uns dort.

Nach einem weiteren Kaffee besuchten wir drei daraufhin noch die Tropenwaldhalle. Dort nahmen wir uns richtig Zeit für die Sichtung der schwer einsehbaren Regionen zwischen und hinter den Pflanzen. So sahen wir viele Vogelarten, die anderen Besuchern verborgen blieben. Die meisten Menschen huschen sehr schnell durch die Gänge. Daher blieben ihnen auch die vielen Flughunde verborgen. Sie tauchen immer nur kurz an den Futterstellen auf, um schnell mal ein Stückchen Banane zu holen. Ansonsten hängen sie kopfüber zwischen Ästen und unter Palmenblättern. Mit geübtem Auge bzw. durch das Teleobjektiv der Kamera konnte man erkennen, dass einige Flughundmütter je ein Junges mit sich trugen.

Von hier aus gingen wir entlang der Greifvögel zur Paradieshalle. In dieser Freiflughalle setzten wir uns auf eine der Bänke und schauten, was für Vogelarten es dort zu entdecken gab. Auch hier zeigte sich, dass viel Geduld nötig ist, um eine Vielzahl der kleinen Vögelchen zu entdecken. Im Vorraum der Paradieshalle kam ein weiteres Highlight. Die Fütterung der Loris. Die beiden Petras waren einfach begeistert. Dort stellten wir fest, dass unser Ausflug nun schon fast 10 Stunden dauerte. Somit beschlossen wir, noch einen letzten Blick auf die Blütenpracht des Vogelparks zu werfen und danach die Heimkehr anzutreten.

Ich kann nur jedem empfehlen, noch schnell einen Besuch im Vogelpark einzuplanen. Noch blühen die meisten Rhododendren sowie einige der Frühblüher und die "freilaufende" Vogelwelt hat noch ihren besonders knuddeligen Nachwuchs. Einen kleinen Einblick biete ich euch mit meinen Bildern.

Der Weltvogelpark Walsrode

Und zum Schluss habe ich hier noch ein etwas größeres Bild.
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Weiterveröffentlichungen:

Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Leine-Zeitung | Erschienen am 25.05.2011
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Helmut K. aus Augsburg am 15.05.2011 um 14:30 Uhr  
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Hermann Oehmig aus Gersthofen am 15.05.2011 um 16:39 Uhr  
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Helmut K. aus Augsburg am 15.05.2011 um 16:44 Uhr  
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Olaf Pflüger aus Garbsen am 15.05.2011 um 18:44 Uhr  
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Dagmar Strube aus Garbsen am 15.05.2011 um 19:09 Uhr  
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Olaf Pflüger aus Garbsen am 02.06.2011 um 20:40 Uhr  
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