Der Politiker an sich ist vermutlich nicht bösartig

Dies gilt zumindest, wenn man die Definition für Bösartigkeit „anderen Menschen vorsätzlich schaden wollen“ heranzieht.
Nimmt man aus dieser Definition allerding nur das Wort „schaden“, so wird man je nach politscher Grundgesinnung ein und dasselbe Verhalten für richtig, also für nützlich und geboten, oder für falsch halten, mithin für schädlich.
Die Griechenlandkrise, die ich eher als eine Bankenkrise sehe, ist ein klassisches Beispiel dafür:
Schäuble & Co. werden ob ihrer harten Haltung gegenüber den Griechen, gemeint ist wohl eher gegenüber der bisweilen chaotisch rüberkommenden Regierung des Landes, als Erpresser bezeichnet, deren Sinnen und Trachten auf die Unterjochung des Landes gerichtet ist … Deutschland auf dem Wege zur europäischen Hegemonialmacht.
Bezieht man in eine Wertung aber die Überzeugung der „Täter“ ein, die unbeirrbar daran festhalten, dass Wirtschaftswachstum grenzenlos und Wohlstand vom eigenen Engagement abhängt, dann kann man nur zu dem Schluss kommen, dass Härte das richtige Mittel ist, die Abtrünnigen zur Raison zu bringen. Friss oder stirb lautet die Devise, der sich jeder Schuldner zu unterwerfen hat.
Der gegebenen Insolvenz Griechenlands man so begegnen, sollte dabei aber nicht verkennen, dass die Menschen dort in Massen in die Armut getrieben werden, dass dort Not bereits jetzt in einem bedrohlichen Ausmaß gegeben ist.

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Romi Romberg aus Berlin | 20.07.2015 | 00:35  
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