Tausende Lichterketten zieren Städte, Häuser, Bäume und Straßenlaternen | Click2life Ministry

Jetzt werden sie wieder allerorts angebracht: Tausende Lichterketten zieren Städte, Häuser, Bäume und Straßenlaternen und sollen verklärte Vorweihnachtsstimmung erzeugen. Schon im Herbst, wenn die Tage dunkler und kälter werden, wächst unsere Sehnsucht nach Licht. Nie ist unser Bedürfnis nach Licht größer als im Advent. Diese Sehnsucht versuchen wir zu stillen, indem wir Kerzen anzünden und Lichterketten anbringen. Ich frage mich: Warum können wir die Finsternis wohl nicht ertragen? Warum dieses Sehnen nach Licht?

Vielleicht, weil uns die Finsternis um uns auch ein Stück weit an die Finsternis in uns erinnert. Doch unsere Sehnsucht nach Licht kann nicht dauerhaft von Kerzen und Lichterketten gestillt werden. Diese mögen zwar Licht auf unsere Umgebung werfen und ein wenig unseren Weg beleuchten, aber sie können unser Inneres – unser Herz, unseren Verstand und unsere Seele – nicht erhellen. Sie werfen kein Licht auf die dunklen Bereiche unseres Lebens, sie vermögen die finsteren Winkel unserer Persönlichkeit nicht auszuleuchten.

Vielleicht können wir die Finsternis auch nicht ertragen, weil wir nicht für die Finsternis gemacht sind, sondern dafür, ans Licht zu kommen und im Licht zu leben. Ich bin davon überzeugt, dass wir uns in Wirklichkeit nach einem Licht sehnen, das nicht aus der Steckdose kommt, sondern das von unbegrenzter Brenndauer ist. Nach einem Licht, das unser Inneres hell macht, das uns strahlen lässt, unabhängig davon, wie finster es um uns ist. Alles Sehnen ist eine Sehnsucht nach dem, der »als Licht in die Welt gekommen ist, damit jeder, der an ihn glaubt nicht in der Finsternis bleibt.« ... www.click2life.de/2014/11/25/tausende-lichterketten-zieren-staedte-haeuser-baeume-und-strassenlaternen/
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