Gemeinde würdigt uneigennütziges Bürgerengagement

Rund dreißig Bürgerinnen und Bürger ehrte die Gemeinde Tapfheim durch Bürgermeister Karl Malz (im Bild rechts) mit einem Ehrengeschenk in Anerkennung des uneigennützigen Engagements in der Öffentlichkeit.
 
„Ihrer Majestät“ Maria Theresia Sailer heftete Bürgermeister Malz einen Gemeindepin zur Erweiterung der „Königlichen Pin-Sammlung“ an ihre Schärpe.
Tapfheim: Rathaus | „Warum gerade ich?“ Diese Frage beantwortete Bürgermeister Karl Malz in unterschiedlichster Weise beim Ehrungsabend verdienter Gemeindebürger im Sitzungssaal des Rathauses. Bereits zum vierten Male wollte so die Gemeinde Tapfheim Dank sagen in verschiedenste Richtungen an Bürgerinnen, Bürger und Organisationen, die diesen Dank zwar nicht erwarten, aber diesen verdienen, so Malz, weil sie sich uneigennützig in die Gemeinschaft einbringen.
Der Willkommensgruß war für den Bürgermeister einfach, hatte er doch nur „Ehrengäste“ zu begrüßen, wenngleich Stellvertretender Landrat Alfred Stöckl, zweiter Bürgermeister Franz Eberle und die Mitglieder des Gemeinderates sowie die Zuckerrübenkönigin Maria Theresia Sailer namentlich erwähnt wurden. Bürgermeister Malz wollte mit diesem Abend wie er sagte, „nur symbolhaft danken, aber mit einem klaren Zeichen den Dank der Bürgerschaft weitergeben“. So sah sich Malz auch veranlasst, die Festansprache in eigene Gedanken und Worte zu fassen und würdigte die „unschätzbaren Werte der erbrachten Leistungen“, so der Laudator. Die Frage nach dem Antrieb zu Leistungen für die Gemeinschaft, die andere als unerfüllbare Last betrachten, beantwortete der Bürgermeister mit den persönlichen Eigenschaften der zu Ehrenden und deren Auffassung, „dass sich das halt so gehört“. Bürgermeister Malz listete zahlreiche Beispiele aus Kultur, öffentlichen Diensten, sozialer Betreuung und Vereinstätigkeiten auf, die mit dem gemeindlichen Ehrengeschenk zur Anerkennung gebracht werden sollten.
Stellv. Landrat Stöckl unterstrich diese Ausführungen und verwies auf viele ehrenamtlich Tätige, ohne die wir „ein armes Land wären“. Diesen Menschen sei es zu verdanken, dass vieles im öffentlichen Leben funktioniere. so Stöckl. Weil deren Leistungen nicht bezahlbar wären, hielt er es für eine Aufgabe, „die guten Geister einer Gemeinde in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken“.
In Anerkennung und Würdigung ihrer Verdienste um die Gemeinde verlieh Bürgermeister Karl Malz ein Ehrengeschenk der Gemeinde und fand zu jeder zu ehrenden Person sehr persönliche und würdigende Worte, die das für die Allgemeinheit Geleistete zum Ausdruck brachten. Mit einer „Nachbetrachtung“ wurde auch die Auszeichnung von Altbürgermeister Alfred Stöckl mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande von Bürgermeister Malz gewürdigt und aus der Ehrungslaudation das öffentliche Wirken von Alfred Stöckl zitiert. Einen feinen musikalischen Rahmen gaben die Beiträge der Banded Brass der Veranstaltung.

Die Geehrten und ihre Verdienste:

Öffentliche Ehrenämter
Maria Theresia Sailer (Zuckerrübenkönigin), Alfred Stöckl (öffentliche Ehrenämter und Vereinsaktivitäten), Helmut Schlund (langjähriger Wahlhelfer)
Für jugendliches Engagement und Sport
Eduard Mayerhofer (jugendliches Engagement als Chorleiter), Simon Schnelle (hoffnungsvoller Handwerkernachwuchs mit Staatspreisurkunde), Monika Liedl ( erfolgreiche Sportschützin bis auf Bundesebene), Franz Förg (Jugendarbeit im Schützengau)
Im Bereich der Kirchen wirkten:
Kurt Winkler (jahrzehntelanger Organist), Margit Miller und Agnes Nenning (mehr als 65 Jahre Chorsängerinnen), Horst Kwirant (Sicherung der Energieversorgung), Alois Zwatschek (für den Förderverein der St. Magdalenen-Kapelle),
Besondere Leistungen im Bereich Soziales und Behindertenbetreuung erbrachten:
Waltraud Bauer (Kranken-Besuchsdienst), Maria Linder (Familienbetreuung), Silvia und Artur Wild (Behindertenbetreuung), Petra und Anton Sand (Behindertenbetreuung), Marianne und Josef Gröbl (Behindertenbetreuung), Heinz Karl (mehr als 100 Mal Blut gespendet), Rosmarie Schweyer (für den Verein Glühwürmchen als Unterstützer krebs-, schwerst- und chronisch kranker Kinder und deren Familien), Marianne und Hubert Ferber (für den VdK-Ortsverband als sozialer Ansprechpartner),
Für langjährige Aktivitäten in Vereinen
Günther Maier und Ulrich Wisskirchen (Mitgestalter Ferienprogramm für die Schnitzerfreunde), Jürgen Miller (bei den Wintersportfreunden), Ludwig Gerhard (bei den Anglerfreunden Erlingshofen), Friedrich Böhm, Friedrich Bauer und Karl Böhm (beim Schützenverein Oppertshofen), Karl Stippler (bei der Feuerwehr Brachstadt), Josef Wiedemann (bei verschiedenen Ortsvereinen im OT Brachstadt),
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