FDP hält Standort der neuen Grundschule offen

Die Spitzenkandidaten der FDP Sarstedt zur Ratswahl am 11.09.2016, Heidi Weise und Dirk Eichler, sprechen sich für einen Grundschulneubau in Sarstedt aus, wollen aber zuvor noch den geeignetesten Standort untersuchen lassen.

Die FDP Sarstedt hat sich noch nicht auf einen Standort für die neu geplante Grundschule festgelegt. „Im Gegensatz zu unseren Gruppenpartnern von SPD und Unabhängigen sind wir der Meinung, dass vor der Festlegung auf einen Standort zunächst gründlich alle alternativen Standorte geprüft werden müssen, was bisher nicht erfolgt ist“ erklärt FDP-Ratsherr Dirk Eichler in einer Pressemitteilung des FDP Ortsverbands Sarstedt.

Grundschulen stehen nach Ansicht der Freien Demokraten vor immensen Herausforderungen. Dazu zählen verhaltensauffällige Kinder in einem bisher nicht bekannten Ausmaß, sinnvolle Integration behinderter Kinder, Integration häufig nicht deutschsprachiger Schüler aus anderen Kulturen und das Ganze im Ganztagsschulbetrieb mit Mensa. Auch die Grundschulen in Sarstedt erleben diese Veränderungen, so dass die Stadt und die Politik reagieren müssen.

Voraussagen, die noch vor wenigen Jahren zur Schließung der Grundschule im Schulzentrum am Wellweg führten, sind von der Wirklichkeit eingeholt worden. „Deshalb befürwortet auch die FDP Sarstedt den Neubau einer Grundschule“ meint die FDP-Spitzenkandidatin und Gödringer Ortsbürgermeisterin, Heidi Weise. „Wir erwarten für unsere Entscheidung aber belastbare Zahlen von der Stadtverwaltung“, so Weise weiter.

Hierzu zählen die Sarstedter Liberalen unter anderem die Frage, welche Kinder in Zukunft zur Regenbogenbogenschule gehen und welche zu einer von SPD/Unabhängigen vorgesehenen Grundschule in Giebelstieg. „Sollte es zu der neuen Schule in Giebelstieg kommen, plädieren wir schon jetzt für eine Aufhebung der vorgegebenen Schulbezirke durch die Stadt“, so das ehemalige Ratsmitglied Winfried Schirm.

Ein Kriterium sei für die FDP der Schulweg. Bei der Entscheidung für eine Grundschule in Giebelstieg würde es für viele Kinder einen weiten Fußweg zur Schule geben. „Generation Rücksitz“ nennt die Wissenschaft die Kinder, die immer zur Schule gebracht werden, da sie und ihre Eltern die Gefahren des Straßenverkehrs fürchten.

Sarstedt habe sich verändert. Die großen neuen Stadtgebiete sind in den letzten Jahrzehnten am Boksberg und am Sonnenkamp entstanden. Die neue Grundschule muss nach Ansicht der FDP Sarstedt pädagogische Anforderungen und einen gesicherten Schulweg verbinden. Dirk Eichler weist darauf hin, dass am Schulzentrum am Wellweg bereits Mensa, Sporthallen und freie Flächen zur Verfügung stehen. Die FDP Sarstedt befürwortet deshalb eine sorgfältige Prüfung aller möglichen Standorte für eine neue Grundschule, bevor eine Bauentscheidung fällt.

Schließlich hätten alle Parteien schon einmal mit Slogans wie ‚Kurze Wege für kurze Füße‘ geworben. Jetzt gehe es auch darum, glaubwürdig zu bleiben!
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