Pfungstädter Kunsthandwerksmarkt

Veranstalter Herr und Frau Helmke, in der Mitte der scheidende Pfungstädter Bürgermeister
 
Helgas Wichtelwelt mit Helga und Oli Keth
Pfungstadt: E-Werk | In Pfungstadt ist noch viel ursprüngliches Flair und Kulturgut erhalten. Seit vielen Jahren wird eine ganz besondere Tradition gepflegt. Am Samstag und Sonntag des Weihnachtsmarktes öffnet im alten E-Werk des Ortes der Kunsthandwerksmarkt. An zwei Tagen im Dezember erwachen im historischen E-Werk die Kunsthandwerker und mit ihnen ihre Werke zu einem kurzen öffentlichen Leben. Wenn Kunsthandwerker und Künstler aus Pfungstadt und dem Umland an ihren Stand Platz nehmen, verwandelt sich das E-Werk, kurz vor dem eigentlichen Weihnachtsmarkt gelegen, in lauter kleine Freiluft-Ateliers. Auf diese Weise lässt sich gemütlich von einem Kunsthandwerk zum nächsten flanieren. Während der Handwerks-Kunstmarkt für die Gäste und Besucher des Weihnachtsmarktes und des verkaufsoffenen Sonntags ein Wochenend-Glanzlicht bedeutet, ist er für die Einheimischen aus der Region eine willkommene Gelegenheit, sich mal wieder und ganz locker, fast wie zufällig, auf dem Markt zu treffen. Der Kunstmarkt gehört zu den beliebtesten Veranstaltungen in der Region. Jedes Jahr zur Adventszeit zieht er Samstags und Sonntags zahlreiche Kunst- und Kulturinteressierte aus der gesamten Region an. Die ansprechende und durchaus hochwertige Auswahl an Kunst und Kunsthandwerk machen diesen Markt so attraktiv, dass das Publikum immer wieder gerne nach Pfungstadt kommt.
Künstler aus Pfungstadt und den benachbarten Orten stellten im alten E-Werk aus. An gut 30 Ständen hat man die Auswahl zwischen Malerei, Schmuck, Bekleidung für Kinder und Schals, wie sie Helgas Wichtelwelt anbietet. Ihr „Renner“ war ein Kuschelmonster namens Manfred. Sein Gesicht blieb immer gleich, doch mit den unterschiedlichsten bedruckten Stoffen wirkte jeder Manfred anders. Trotz allem ist aber jeder ein Unikat. Wenn man die Halle betrat, stieß man zuerst auf den Bickenbacher Saphir im Stahl Verlag, der dieses Jahr zum ersten Mal dabei war. Mit seinem Kurzgeschichtenband „Leseträume“ und dem Gedichtband „Ein Augenblick für Zwei“ präsentierte er vornehmlich Autorinnen und Autoren der Region. Wer sich dann rechts- oder linksrum den Gang entlang wandte, traf hauptsächlich auf Schmuckstände und fand hauptsächlich Schmuckarbeiten aus Aluminium, Silber, Leder, Holz, Glas und anderen Materialien mehr. Dabei konnte man dem einen oder anderen Künstler oder Kunsthandwerker bei seiner Arbeit zusehen. Jeder der Anwesenden stand den Besuchern zu seinen Arbeiten mit Tat und Antwort auf alle Fragen zur Verfügung. Dabei konnte der Besucher des Marktes die unterschiedlichsten Hersteller kennenlernen. Die beiden Maler, Olga Helmke und W. Thill, hängten ihre zum Teil sehr stimmungsvollen Bilder an die kahlen Wände der Halle. So unterschiedlich wie die Stile der beiden, so unterschiedlich waren auch ihre Motive und Materialien. Nur wenig weiter hingen Stoffenten an der Wand, auch Schals und Ketten und anderes mehr. An anderen Ständen wurden selbstgemachte Seifen oder Öle angeboten.
Bereichert wurde der Kunstmarkt durch den gleichzeitig stattfindenden Weihnachtsmarkt. Hier gab es eine Tombola und Kinderschminken, Weihnachtspunsch, Mandeln und kandierte Nüsse und vieles andere mehr. Wer auf dem Weihnachtsmarkt nicht fündig wurde, konnte Samstags von 12 bis 22 Uhr, Sonntags von 13 bis 18 Uhr die letzten Weihnachtsgeschenke einkaufen. Etwa 1.000 Besucher erlebten die Vielfalt heimischen Kunsthandwerkes. Vielleicht sollte der Veranstalter sich überlegen, am Sonntag bis 20 Uhr den Markt geöffnet zu lassen, ebenso lang wie den Weihnachtsmarkt, denn während die ersten pünktlich abbauten, konnten andere Aussteller die Waren aus den Kisten noch verkaufen.
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