Die Sendung mit der Laus im Pelz – Heute: Warum Fußballonkel Ulli Hoeneß unschuldig ist! (Glosse)

München: München | Und das kommt so. Ja mei, der Fußballonkel Ulli ist Opfer der IT-Technologie geworden, aber nicht wegen der unschuldigen Onkels und Tanten der Landes- und Bundesregierung, die geklaute Daten angekauft haben. Warum?

Die CDs und Joy-Sticks, wie man zu den USB-Dingern sagt, sind dran schuld. Früher hätte der Onkel Dieb, der Benno Rüpli, der von den Schweizern Banken, Lastwagen bestellen müssen. Denn, der hätte ja nur 3 Akten tragen können und nicht tausende. Das wäre aufgefallen und viel zu umständlich. Dann hätten die Onkels und Tanten von der Steuerahnung viel lesen und schleppen müssen. Und man hätte man noch mehr Onkels und Tanten einstellen müssen. Denn, es gibt ja noch viel viel mehr Opfer, nicht nur den Fußballonkel Ulli. Das wären dann hunderttausende von Akten gewesen. Undenkbar. Viel zu umständlich. Damals wäre der Fußballonkel Ulli noch durch das Tornetz geschlüpft. Aber heute gibt es CDs, USBs und sogar Wolken im Internet.

Auf Joy-Sticks haben Bibliotheken Platz, weil sie so klein sind. Und deshalb hat der Onkel Ulli geglaubt, weil die Daten so klein sind und auf so einen kleinen Joy-Stick passen, sind dann 28,5 Millionen auch nur klein und die Strafe dann noch kleiner oder gar keine. Das ist bayrische Logik.

Aber, da sind dann noch die Regierungstanten und –Onkels. Wo denkt’s ihr hin?! Die haben natürlich keine Hehlerei begangen, als diese die geklauten Daten gekauft haben. Bei der Landesregierung in Düsseldorf NRW heißt das nicht Hehlerei, sondern HELAU! Und HELAU ist nicht strafbar.

Und die Tante Merkel meinte, es müsse alles versucht werden, an die geklauten Daten ranzukommen! Auch das ist nicht strafbar. Denn in Berlin sind Politiker immun gegen das Rechtsempfinden. Jedenfalls haben sie eine ordentliche Impfe bekommen, die das Rechtsbewusstsein stark eintrübt. Also schuldunfähig. Nur wenn sie einen nicht mögen, wie den Onkel Wulf, dann gibt’s was auf die Fresse.

Armer Fußballonkel Ulli. Und nun? Da sitzt der Fußballonkel Ulli, a gfressen wie a Wolpertinger auf der Anklagebank und denkt si, mia mochts koa angst! Ihr gscherden Ihr! Deshalb fordert die Laus eindeutig: „Freibier für den Fußballonkel Ulli oder wie des hoast!

Pfiade, Deine Laus!
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2 Kommentare
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Gisela Görgens aus Quedlinburg | 14.03.2014 | 19:58  
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Laus Lausilov aus Bielefeld | 15.03.2014 | 09:08  
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