Frank baute einen Schneemann am 17. Juli.

Am Morgen des 17. Juli schaute ich zum Fenster unserer Hütte raus und was sah ich?
Silz (Österreich): Passhöhe Kühtai | Mit Frank machten wir immer etwas außergewöhnliche Urlaube, da er Asthma hatte. Im Winter nach Sylt und im Sommer ins Hochgebirge über 2000 m.

1986 waren wir in Kühtai. Am Morgen des 17. Juli schaute ich zum Fenster unserer Hütte raus und was sah ich? Aus dem Sellrain kam eine weiße Wolke hoch. Das war vielleicht unheimlich! Es gibt ja so einen Film, wo solch eine weiße Wolke übers Meer kommt, in dem ein Geisterschiff an Land kommt und die Geister Menschen umbringen. Genauso war diese Wolke auch, die langsam auf mich zukroch. Als sie mich erreicht hatte kamen aber keine Geister, sondern es schneite.

Frank mit seinen 10 Jahren fand das natürlich ganz toll und baute sofort einen Schneemann.

Meine Mutter sah die ganze Sache mit zwiespältigen Gefühlen. Ihr war ganz und gar nicht nach Schnee.

Der Spuk war allerdings schnell wieder vorbei und vom Himmel grüßte ein wunderbares Blau mit weißen Wölkchen.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen Webseiten Senden
3 Kommentare zum Beitrag
10.514
Rashia Narih aus Langenhagen am 05.03.2010 um 21:07 Uhr  
4.483
Gisela Diehl aus Alzey am 05.03.2010 um 22:14 Uhr  
55.140
Ali Kocaman aus Donauwörth am 06.03.2010 um 04:07 Uhr  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.

Meistgelesene Beiträge des Autors

4 Bilder

Jüdische Beerdigung und Vorbereitung des Toten. 8

Gisela Görgens aus Linz am Rhein | am 07.02.2009 | 10761 mal gelesen

Das Begräbnis findet traditionell noch am Todestag statt, außerhalb Israels wird jedoch meist eine Wartepflicht von 48 Stunden verlangt. Die Achtung gegenüber dem Toten gebietet dies, da die Seele des Verstorbenen erst dann aufsteigen kann, wenn der Tote zur ewigen Ruhe gebracht wird. Alle Verstorbenen werden ungeachtet ihres Ansehens in weißen Sterbekleidern in einer einfachen Holzkiste beigesetzt. Die Chewrah Kadischa,...

16 Bilder

Mit Gisela ins Elsass - Über die Vogesenkammstraße zum Grand Ballon. 6

Gisela Görgens aus Linz am Rhein | am 09.04.2009 | 7526 mal gelesen

Metzeral (Frankreich): Elsass | Wir beginnen in Colmar unsere Fahrt durch die Vogesen. Nachdem wir Colmar hinter uns gelassen haben sehen wir auf der rechten Seite Gunsbach. In diesem Dorf steht das Haus, in dem Albert Schweitzer gelebt hat. Sein Vater war hier Pastor und Albert Schweitzer verbrachte in Gunsbach den größten Teil seiner Kindheit. 1929 baute er hier ein Haus, in dem er während seiner Europa-Aufenthalte wohnte. Zwei Krankenschwestern, die...

Schiwa, die intensive Trauerzeit bei den Juden. 8

Gisela Görgens aus Linz am Rhein | am 22.01.2009 | 4148 mal gelesen

Schiwa (die 1. Trauerwoche) beginnt unmittelbar nach dem Begräbnis. Sie ist der jüdische Weg, den Trauernden zu helfen, mit ihrem Kummer fertig zu werden und ins Leben zurück zu kehren. Die Trauernden werden in ihrem Schmerz nicht allein gelassen, sondern sind von Freunden, Familie und anderen Trauernden umgeben. Die Trauernden bleiben eine Woche lang zu Hause und werden von Freunden und Bekannten besucht. Im allgemeinen...

Ähnliche Beiträge

48 Bilder

Skiurlaub im Großglockner Resort Kals/Matrei - Erfahrungsbericht 1

Nina Wieler aus Augsburg | am 26.03.2013 | 156 mal gelesen

Ende Februar/Anfang März verbrachten wir nun schon traditionell wieder unseren Familien-Skiurlaub, diesmal in Kals-Großdorf bzw. dem Skigebiet Großglockner Resort Kals/Matrei Die Entscheidung fiel auf dieses noch relativ unbekannte Skigebiet zum einen aus genau diesem Grund, weil es noch nicht so viele kennen und wir hofften, dass es deshalb auch nicht zu überfüllt sein würde (was auch stimmte), zum anderen, weil es als...

1 Bild

Blick auf Willingen! 1

Markus Edsberger-Behle aus Willingen (Upland) | am 28.03.2013 | 30 mal gelesen

4 Bilder

Neues vom Vogelhaus 1

Johanna M. aus Stemwede | am 28.03.2013 | 105 mal gelesen

Heute war der Buntspecht wieder am frischen Futterstrumpf. Und endlich konnte ich ihn mal erwischen! Quasi aus der Hüfte geschossen, denn er ist so scheu, dass ich mich im Zimmer nicht bewegen darf. Hab eine Funktion bei meiner Kamera entdeckt: den Schnell-Blitz. Die ersten Versuche damit haben immerhin den netten Schnappschuss der anfliegenden Meise gebracht. Die weißen Flecken auf den Fotos liegen übrigens nicht an...