Schwarzkopf, Steinbach und Rodefeld bleiben

Der BC geht mit Lisa Schwarzkopf (von links), Co-Trainer Andreas Steinbach und Luana Rodefeld in die neue Saison. (Fotos: M. Schneider / belichtbar.net)
Der Assistenz-Trainer und zwei junge Spielerinnen bleiben dem Marburger Erstliga-Team erhalten. Aus der Regionalliga-Mannschaft ergänzen drei weitere Athletinnen den Bundesliga-Kader. Damit sind die Personalplanungen abgeschlossen.

Andreas Steinbach wird auch in der kommenden Saison für den BC Pharmaserv als Co-Trainer an der Seitenlinie stehen. Die vorige Spielzeit, seine erste komplette auf Erstliga-Niveau, empfand der 29-Jährige als „in vielerlei Hinsicht lehrreich. Mir hat es aber wahnsinnig viel Spaß gemacht“. Für die neue Saison wünscht sich Patrick Ungers Assistent vor allem eine gute Atmosphäre im Team, in der alle konzentriert arbeiten und so zu ihren Stärken finden könnten.

„Es war uns sehr wichtig für die nächste Spielzeit, dass die Spielerinnen nicht nur spielerisch, sondern auch charakterlich gut zusammenpassen.“ Alle Athletinnen, mit denen das Trainer-Duo bereits im Individualtraining arbeitet, seien hoch motiviert und machten tolle Fortschritte. „Auch unsere neuen Spielerinnen aus dem Ausland können es kaum erwarten, herzukommen und endlich loszulegen. Ich gehe also mit einem guten Gefühl in die Vorbereitung.“

Ebenfalls erhalten bleibt den Marburger Fans Luana Rodefeld. Mit Doppellizenz wird sie weiterhin auch für den Kooperationspartner Bender Baskets Grünberg in der 2. Liga auflaufen. Dort solle bei Terminüberschneidungen auch der Fokus für die 17-Jährige liegen, sagt BC-Coach Patrick Unger. Zwei Mal pro Woche soll die U-18-Nationalspielerin in Grünberg, zwei Mal in Marburg trainieren und „dann soll sie so oft wie es geht bei uns zu Einsatz kommen“, sagt Unger, der „sehr viel“ von der Aufbauspielerin hält.

Abiturientin spielt bei B-EM


„Sie ist sehr talentiert, offensiv sowie defensiv. Sie hat für ihr Alter einen unglaublichen Basketball-IQ und das Beste an ihr ist: Sie gibt niemals auf.“ Und sie sei sehr lernwillig. Ihr könne eine große Karriere bevorstehen, vermutet Unger „Sie ist auf dem richtigen Weg und wir wollen ihr dabei helfen, den nächsten Schritt zu machen.“

Nach den Sommerferien kommt Luana Rodefeld in die 13. Klasse der Theo-Koch-Schule in Grünberg. Untergebracht ist sie dort im Teilzeitinternat (BTi). Derzeit spielt sie mit der U-18-Nationalmannschaft bei der B-Europameisterschaft in Rumänien um den Aufstieg in die A-Gruppe. Fast jeden Tag ein Spiel, dazwischen Regeneration und Training. „Ich habe nicht sehr viel Zeit“, sagt sie und schildert ihre Erfahrungen aus ihren 40 Erstliga-Minuten der Vorsaison:

„Der Leistungsunterschied zwischen 1. und 2. Bundesliga ist stärker als ich erwartet hatte. Dadurch war es mir aber möglich einiges dazuzulernen.“ Beeindruckt habe sie der Support der Fans, „die selbst bei weiten Auswärtsfahrten in einer Vielzahl erschienen sind und lautstark anfeuerten“. Natürlich sei der Aufwand, in zwei Mannschaften zu spielen höher. Daher sei ihr auch niemand böse gewesen, wenn sie wegen Schulstresses auch mal eine Trainingseinheit habe ausfallen lassen, sagt die 17-Jährige. „Ich freue mich auf die kommende Saison, bin sehr gespannt und hoffe, wieder viel Neues dazulernen zu können.“

Auch Lisa Schwarzkopf steht weiterhin im Erstliga-Kader. Die 17-Jährige schnupperte bereits in der Vorsaison vier Spielminuten lang Erstliga-Luft. „Sie wird die Priorität in der Regionalliga haben, uns erstmal vorrangig im Training unterstützen“, sagt Patrick Unger, „es ist immer schön, Leute aus dem eigenen Nachwuchs mit dabeizuhaben und zu fördern.“

Außerdem werden aus der Regionalliga möglichst regelmäßig im Trainingskader des Erstliga-Teams dabei sein:

Jana Putz (22 Jahre):
„Sie hat vorige Saison schon regelmäßig mittrainiert und sich extrem verbessert. In der Regionalliga war sie eine der Führungsspielerinnen und ein Garant für den Erfolg“, sagt Patrick Unger.

Charlotte Eggers (26):
„Charly ist ein Fighter. Es macht Spaß sie zu trainieren. In der Regio voriges Jahr, genauso wie Jana, eine Führungsspielerin.“

Jenny Unger (32):
„Sie hat ebenfalls in der vorigen Saison immer mal wieder im Training ausgeholfen. Jenny hat einen hohen Basketball-IQ und liebt die Würfe von außen. Alle drei haben es sich durch ihre Leistungen verdient, bei uns dabei zu sein“, sagt Marburg Head-Coach.
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