Saisonrückblick 2015/16 – Teil 1: Hinrunde

Drei Mal bescherten die Marburgerinnen während der Hinrunde ihren Zuschauern einen Heimsieg. (Foto: M. Schneider / belichtbar.net)
Auftakt nach Maß und Abschluss mit Premiere.

Heimsieg gegen Donau-Ries (80:60 / Bilanz: 1 Sieg, 0 Niederlagen).
Erster Wurf, erster Treffer: Julia Gaudermann trifft nach Assist von Birte Thimm nach 16 Sekunden per Dreier. In den ersten vier Minuten nach dem Seitenwechsel (41:32) erzielt Svenja Greunke ihre gesamten zwölf Zähler. Marburg setzt sich vorentscheidend auf 53:36 ab. „Alle haben richtig Gas gegeben. Und das Publikum war toll. Ich hoffe, dass immer mehr Zuschauer kommen, denn die Unterstützung hilft uns sehr“, sagte Katie Yohn.
Top: Lee (14 Punkte), Yohn (14/3 Dreier), Gaudermann (6 Assists).

Auswärtssieg in Halle (74:61 / 2:0).
Nach zehn Minuten führt Marburg schon mit 24:14, zur Halbzeit gar 48:23. Bis Ende des dritten Viertels verkürzt Halle auf 47:59. Doch der BC lässt nichts mehr anbrennen. Julia Gaudermann sprach von einer „super Team-Leistung“. Im dritten Viertel „hat Halle mehr Druck gemacht. Da waren wir echt gefordert und müssen nächstes Mal ruhig bleiben und unser Spiel spielen“.
Top: Baker (18/1), Greunke (9 Rebounds), Benet (7 Ass.).

Heimniederlage gegen Rotenburg/S. (65:69 / 2:1).
„Wir waren im ersten Viertel defensiv nicht auf der Höhe und hatten auch ein bisschen Pech im Abschluss“, sagt Trainer Patrick Unger über das 7:20 nach zehn Minuten. Ein 38:18-Lauf zwischen der 13. und 30. Minute seines Teams schien sie Partie beim 47:44 gedreht zu haben. Doch ohne Stephanie Lee, die bereits in der 16. Minute mit einer Knieverletzung ausgeschieden war, reicht es am Ende nicht.
Top: Yohn (20/2), Thimm (9 Reb.), Benet (6 Ass.).

Auswärtssieg in Oberhausen (63:59 / 3:1).
„Wir haben uns teilweise das Leben selber schwer gemacht. Ohne Steph und nach dem Ausfall von Patri mussten wir eine kleinere Rotation spielen. Ich hoffe, der Sieg gibt uns ein bisschen mehr Selbstvertrauen“, sagt der Trainer. Nach dem ersten Viertel liegt Marburg 17:13 vorn. Die drei restlichen Abschnitte enden allesamt unentschieden. Höchste Marburger Führung: 55:48 (34.).
Top: Yohn (20/6), Thimm (8 Reb.).

Heimsieg gegen Freiburg (73:44 / 4:1).
„Es macht viel Spaß, gerade. Viele Sachen, die wir trainiert haben, haben gut geklappt. Wenn wir den Biss haben, kontrollieren wir das Spiel und kriegen viele leichte Möglichkeiten“, sagt der Trainer. Bis zur eigenen 20:19-Führung (16.) halten die ersatzgeschwächten Freiburgerinnen die Partie offen. Dann wendet Marburg mit einem 10:0-Lauf das Blatt und baut den Vorsprung bis zum Ende immer weiter aus.
Top: Lee (20/1), Greunke (7 Reb.), Yohn (5 Ass.).

Auswärtsniederlage in Saarlouis (53:68 / 4:2).
Marburg verschläft den Start. Die eigene Verteidigung schwach, die des Gegners dagegen stark. Der führt nach elf Minuten schon 22:11. Marburg kann immer wieder verkürzen, muss Saarlouis aber ebenso oft wieder ziehen lassen. „So ein Spiel kannst du verlieren. Ich bin aber enttäuscht, dass wir heute unser Potenzial nicht abgerufen haben“, sagt Unger. „Mir war aber wichtig, dass wir noch einmal zurückgekommen sind.“
Top: Baker (11/1).

Heimniederlage gegen Herne (62:70 / 4:3).
Mit einem 16:0-Lauf entscheidet Herne die Partie schon zwischen der 18. und 21. Minute. Marburg bleibt dran (37:42, 28.), kann das Blatt aber nicht mehr wenden. „Wir haben momentan eine Phase, in der wir einfach nicht treffen“, sagt der Übungsleiter. „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir oft noch mal unnötig rausgepasst, statt den Abschluss zu suchen, und dann dumme Turnovers gemacht.“
Top: Baker (15, 4 Steals), Greunke (9 Reb.).

Auswärtssieg in Chemnitz (79:48 / 5:3).
Bis zum Seitenwechsel baut Marburg seine Führung langsam aus (37:24). Ein 19:6 im dritten Durchgang lässt keinen Zweifel am Sieger mehr. „Wir haben in der Woche viel mental gearbeitet und stets das Positive herausgehoben“, sagt der Übungsleiter. „Und ich freue mich für die Mädels, dass sie ihr Selbstvertrauen wiedergefunden haben.“
Top: Yohn (21/3), Greunke (7 Reb.).

Heimniederlage gegen Wasserburg (56:68 / 5:4).
Im Duell mit dem alten und neuen Meister hält Marburg gut dagegen. Bis Mitte des dritten Viertels ist der BC bei eigener 37:36-Führung voll im Spiel. Erst danach gewinnt Wasserburg allmählich Oberwasser (61:48, 38.). „So ein gutes Ergebnis hatte uns kaum einer zugetraut. Da brauchte ich niemanden zu motivieren. Wir haben wieder einmal bewiesen, dass wir defensiv mit den Top-Teams der Liga mithalten können. Aber wir sind nicht abgezockt genug.“
Top: Baker (15/1, 10 Reb.), Benet (4 Ass.).

Heimsieg gegen Osnabrück (88:68 / 6:4).
Der immer noch erfolglose Tabellenletzte liefert in Marburg einen großen Kampf ab. Bis zum Seitenwechsel bleibt Osnabrück in Schlagdistanz (39:45). „Wir haben drei, vier Steals hintereinander, sind klar vorne und dann schleicht sich der Schlendrian ein“, ärgert sich Unger. Erst im dritten Viertel setzt sich der BC deutlich ab.
Top: Yohn (15/1), Greunke (9 Reb.).

Auswärtssieg in Keltern (66:45 / 7:4).
Mit einem Erfolg endet die Hinrunde. Im allerersten Spiel in Keltern stellt Marburg schon im ersten Viertel die Weichen auf Sieg (26:11). Nach einem schwachen zweiten Abschnitt (4:10) legte sich der BC nach dem Seitenwechsel wieder richtig ins Zeug. „Wir waren von Anfang an heiß und wollten unbedingt das erste Team sein, das hier gewinnt“, sagt Birte Thimm. „Wichtig war, wie wir aus der Halbzeit rausgekommen sind. Wir haben nicht nachgelassen und mit viel Emotion gespielt.“
Top: Greunke (13/1), Thimm (7 Reb.).

Bilanz:
7 Siege, 4 Niederlagen (heim 3:3, auswärts 4:1), Platz 5.
Höchster Sieg: +31 (79:48 in Chemnitz)
Knappster Sieg: +4 (63:59 in Oberhausen)
Höchste Niederlage: -15 (53:68 in Saarlouis)
Knappste Niederlage: -4 (65:69 gg. Rotenburg/S.)

Tagesbestleistungen:
- Punkte: 21, Yohn (in Chemnitz)
- Dreier: 6, Yohn (in Oberhausen)
- Rebounds: 10, Baker (gg. Wasserburg)
- Assists: 7, Benet (in Halle)
- Steals: 4, Baker (gg. Herne).
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