Nur keine Angst!

Die Marburger Mannschaft steht vor einem schweren Heimspiel. (Foto: M. Schneider / belichtbar.net)
Marburg: Georg-Gaßmann-Halle | 1. Damen Basketball Bundesliga:
BC Pharmaserv Marburg – TV Saarlouis Royals
(Samstag, 20 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle).


Der erste Auftritt vor heimischem Publikum im neuen Jahr wird ein schwerer Gang. Schließlich empfangen die Marburger Erstliga-Basketballerinnen keinen Geringeren als den Tabellenzweiten. Aber: Bange machen gilt nicht. Sollten die Schützlinge von Patrick Unger jedoch nicht 100 Prozent bringen, droht eine erneute Klatsche.

Die Saarlouis Royals haben zwar durch Verletzungen wichtige Spielerinnen verloren. Doch Neuverpflichtung LaKeisha Sutton hat gleich in ihrem Debüt gnadenlos gut eingeschlagen. Marburgs Coach schwärmt derweil für Kayla Tetschlag, „weil sie einen hohen Basketball-IQ hat. Außerdem beeindruckt mich Jamailah Adams jedesmal mit ihrer hohen Intensität“.

Im Aufbau zieht Nationalspielerin Stina Barnert gekonnt die Fäden. Und dann wäre da noch Kellindra Zackery. Über ihre Qualitäten braucht man in Marburg niemandem etwas zu erzählen. Die US-Amerikanerin wechselte Ende Oktober von der Lahn an die Saar. „Sie wird mega motiviert sein“, prophezeit Unger, aber man werde sich auf die ehemalige Mannschaftskollegin „genauso wie auf die anderen vorbereiten.“

Auch wenn am vorigen Spieltag die eigene Punkteausbeute mit 59 ziemlich dürftig ausfiel, der Schwerpunkt soll beim BC auf der Verteidigung liegen. „Hast du hier und da einen Ballgewinn, dann hast du auch mal einen leichten Korb und somit auch mehr Punkte. Wenn du hart verteidigst – siehe die ersten Minuten in Scheeßel –, dann spielst du auch automatisch selbstbewusster im Angriff“, weiß Unger. Und: „Wenn wir Angst haben, können wir gleich zu Hause bleiben.“
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