Masters räumen bei Hessischen Kurzbahnmeisterschaften in Battenberg ab

"Die gloreichen Zehn" des Marburger SV: hinten v.l. Fabian Grün, Dr. Peter Böhm, Christian Meißner, Steffen Dommermuth - vorne v.l.: Kathrin Spies, Dr. Klaus Neuhaus, Robert Keul, Hans-Joachim Lübeck, Petra Sonthoff, Doris Peterbus
Battenberg. In der sechsten Auflage veranstaltete der Hessische Schwimmverband (HSV) die Kurzbahn-Meisterschaften der Altersklassen, die wiederum international ausgeschrieben waren. Im Kampf um den Meistertitel begrüßte Veranstalter TSV Battenberg mit 130 Aktiven aus 46 Vereinen wesentlich mehr Teilnehmer als vergangenes Jahr.

73-Medaillenplätze im Altersklassenvergleich gehen an den Marburger SV


In diesem Jahr gelang es Senioren-Coach Robert Keul ein schlagkräftiges Team von zehn SchwimmerInnen zusammenzustellen, dass sich mit 49 Gold-, 15 Silber- und neun Bronzemedaillen deutlich von der Konkurrenz mit Platz 1 im Medaillen-Ranking abhob. Wie Robert Keul mitteilte, honorierte der Vizepräsident des Hessischen Schwimmverbandes Stefan Sonnenschein diese Leistung mit einem Glückwunschschreiben an den Marburger Schwimmverein.

Nach einer Wettkampfpause hat sie den Anschluss nicht verloren, im Gegenteil, Kathrin Spies (Jg. 80/AK35) war in ihren Rennen über 50 m (37,60) und 100 m Brust (1:21,12) sowie über 100 m Lagen mit deutlichem Vorsprung das Maß aller Dinge. Über 400 m Freistil zeigte Spies Stehvermögen, so dass für sie am Ende vier Hessische Kurzbahnmeistertitel der Masters heraussprangen. Ebenso gut lief es bei Christian Meißner (Jg. 82/AK30), der das Feld über 100 m Freistil klar dominierte und mit zehn Sekunden Vorsprung vor Benjamin Dotzauer vom DSW 1912 Darmstadt als Erster im Ziel anschlug. Auch auf den Sprintstrecken spielte Meißner seine Stärken in Freistil, Rücken und Schmetterling aus, so dass er viermal ganz oben auf dem Siegertreppchen landete. Einen kompletten Medaillensatz gab es für Petra Sonthoff (Jg. 67/AK 45), die über 50 m Rücken Glück im Unglück hatte. Die Finishzeit von 39,42 Sekunden wurde nach Zielrichterentscheid auf den Plätzen Zwei bis Vier verteilt, wobei Petra Sonthoff mit Rang Drei die „goldene“ Mitte traf.

In der Altersklasse 35 traten Steffen Dommermuth (Jg. 80), Fabian Grün (Jg. 79) und Dr. Peter Böhm (Jg. 76) an. Hierbei sicherte sich Steffen Dommermuth über 100 m Freistil den Hessischen Meistertitel vor Fabian Grün und Peter Böhm. Über die halbe Distanz siegte Fabian Grün vor Steffen Dommermuth und Peter Böhm, der Dritter wurde. Peter Böhm dominierte den Sprint über 50 m Schmetterling und schlug vor Steffen Dommermuth und Fabian Grün als Erster im Ziel an, wobei Fabian Grün eine neue Bestmarke in 28,30 Sekunden steckte. Auch über 100 m Schmetterling musste sich Dommermuth hinter seinem Vereinskameraden mit dem Hessischen Vizemeistertitel zufrieden geben.

Drei Hessische Meistertitel der Masters nahmen Hans-Joachim Lübeck (Jg. 40/AK 75) über 50/100 m Brust sowie 50 m Schmetterling und Dr. Klaus Neuhaus (Jg. 44/AK70) über 50/100 m Brust als auch 50 m Freistil mit nach Hause. Die vier Starts von Robert Keul (Jg. 48/AK 65) waren ebenfalls von Erfolg gekrönt. Er stand über 50/100 m Freistil sowie über 100 m Rücken ganz oben auf dem Siegertreppchen. Im Brustsprint wurde er Dritter. Doris Peterburs startete erfolgreich in der Altersklasse 50. Über 100 m Rücken holte sie Gold und über 50m Rücken reichte es für Silber.

Nicht nur als „Einzelkämpfer“ überzeugten die MSVler, sondern auch im Mannschaftswettbewerb konnten die Staffeln 4x50 m Freistil mixed (Meißner, Dommermuth, Sonthoff, Spies/120+) und 4x50 m Lagen mixed (Peterburs, Lübeck, Sonthoff, Keul/240+) auf dem ersten Rang punkten.

von Ines Peters-Försterling
(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Marburger Schwimmverein 1928 e.V.)


Foto: Robert Keul
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