Konzentriert aber locker: Alles auf Sieg

Volle Konzentration: In Oberhausen muss für das BC-Team ein Sieg her. (Foto: M. Schneider / belichtbar.net)
1. Damen Basketball Bundesliga, Playoff-Viertelfinale, Spiel 2:
evo New Basket Oberhausen – BC Pharmaserv Marburg (Freitag, 20 Uhr, Willy-Jürissen-Halle).


Nach der Auftaktniederlage in der Serie „Best of Three“ brauchen die Marburger Erstliga-Basketballerinnen im zweiten Viertelfinalspiel einen Sieg. – Sekt oder Selters. Sonntagsdienst oder Sommerpause. Siegen oder Fliegen. Es ist ganz einfach: Mit einem Erfolg geht die Saison für das Pharmaserv-Team weiter. Bei einer Niederlage scheiden die Lahnstädterinnen aus dem Rennen um die Deutsche Meisterschaft aus. „Wir gucken gemeinsam nach vorne und wollen am Freitag gewinnen“, gibt sich BC-Trainer Patrick Unger kämpferisch.

In den jüngsten Partien habe sich seine Mannschaft vom Gegner das Spiel aufdrücken lassen. Dies gelte es endlich wieder zu ändern. „In der ersten Halbzeit am Samstag haben wir sehr, sehr schlecht verteidigt, viel zu viele offene Würfe zugelassen. Wir müssen von Beginn an Defense spielen, dann hat man auch ein ganz anderes Selbstbewusstsein in der Offense“, nimmt der 31-Jährige seine Schützlinge ins Gebet.

Hoffnung, dass das gelingt, gibt ihm auch die Rückkehr von Natta Gohrke. Nach überstandener Ellbogenverletztung soll die Centerin mit ihrer Routine vor allem der BC-Verteidigung Stabilität verleihen. Auf Seiten der Gastgeberinnen kann dagegen mit dem Einsatz von Nationalspielerin Sarah Zierhut gerechnet werden, die in Marburg fehlte.

„Es spielt zwar der Tabellenzweite gegen den Siebten, aber es sind zwei gleichwertige Mannschaften, die auf einem hohen Niveau Basketball spielen können“, erwartet der Marburger Trainer ein hartes Stück Arbeit. „Wir haben es uns im ersten Spiel immer wieder selbst schwer gemacht. Wir müssen sehen, dass wir im Angriff gute Optionen herausspielen“, hofft Unger. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut. „Wir werden konzentriert und mit der nötigen Körperspannung aber auch einer Portion Lockerheit an die Sache rangehen.“ Und überhaupt sieht der Übungsleiter keinen Grund Trübsal zu blasen. „Die Saison war bisher gut und wir versuchen uns dafür jetzt zu belohnen.“

Das hieße erst einmal, die Serie wieder nach Marburg zu holen. Bei einem Sieg in Oberhausen hätten die Hessinnen im Entscheidungsspiel um den Halbfinaleinzug wieder Heimrecht. Und zu Hause hat das Pharmaserv-Team diese Runde neun von elf Partien gewonnen. Einen kleinen Vorgeschmack wünscht sich Unger schon am Freitagabend: „Ich hoffe, dass so viele Leute wie es nur geht mit nach Oberhausen kommen und uns dort lautstark unterstützen, um dort ein kleines Heimspiel zu haben.“

Und überhaupt: Eigentlich sollte der Playoff-Auftakt im Marburger Lager niemanden beunruhigen, läuft doch bisher alles wie die gesamte Saison. Mit einem Sieg aus fünf Spielen gestartet, zündeten die Hessinnen dann den Turbo. Wie sie auch in den meisten Spielen erst spät in die Gänge kamen. Und am Ende ging (fast) alles gut. Die BC-Fans, die mindestens mit einer Busladung in Oberhausen aufschlagen werden, hoffen, dass sich die Viertelfinalserie ähnlich entwickelt.

Bei einem Erfolg des Pharmaserv-Teams am Freitagabend, würde die dritte und entscheidende Partie bereits zwei Tage darauf, am Sonntag, 13. April, um 16 Uhr in der Marburger Kleinen Gaßmann-Halle beginnen.

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