Auf aggressiven Aufsteiger vorbereitet

Alex Wilke war im vorigen Spiel in Freiburg erfolgreichste Punktesammlerin des Pharmaserv-Teams. Foto: Melanie Schneider
Marburg: Georg-Gaßmann-Halle | Planet-Photo-DBBL: BC Pharmaserv Marburg – Bad Aibling Fireballs (Samstag, 19 Uhr, Georg-Gaßmann-Halle).

Über die Ausbeute von drei Siegen aus vier Spielen kann sich das Marburger Erstliga-Team sich nicht beschweren. Über die Personalsituation dagegen schon. Neben der länger verletzten Kim Winterhoff, war nach dem Freiburg-Spiel fast der gesamte Kader angeschlagen. „Ich wäre froh, wenn wir diese Woche Fünf-gegen-fünf trainieren könnten“, gibt Trainer Patrick Unger einen Einblick ins Dilemma.

Gegner im Heimspiel am Samstag sind die Bad Aibling Fireballs. Die haben bislang erst einmal gewonnen. Drei Begegnungen zwischen beiden Mannschaften gab es bisher erst. Alle drei gingen für Marburg aus. Doch hat der Aufsteiger in der vergangenen Zweitliga-Saison kein einziges Spiel verloren. Im Kader stehen mehrere Erstliga-erfahrene Akteurinnen, dazu starke Import-Spielerinnen.

Ähnlich wie beim BC kann sich der Gegner auch bei den Oberbayerinnen nicht auf eine Spielerin konzentrieren. Vier Fireballs erzielen im Schnitt neun oder mehr Punkte – genau wie beim Pharmaserv-Team. Ein hochgerechnetes Double-Double schafft in jeder Partie Lindsay Sherbert (16,8 Punkte / 10 Rebounds).


Fünf Fragen an BC-Trainer Patrick Unger:

Was sagst du zum bisherigen Abschneiden der Fireballs?
Patrick: Das Auftaktprogramm mit Herne, Saarlouis und Wasserburg ist nicht leicht gewesen. Aber man sieht, dass sie immer gut vorbereitet in die Spiele gehen, und da wird der Knoten auch irgendwann noch platzen. Sie haben ein gutes, homogenes Team, das es zu stoppen gilt, und das noch den ein oder anderen Gegner schlagen wird. Ich hoffe, wir gehören nicht dazu.

Welchen Stil spielt Bad Aibling?
Patrick: Sie haben einige gute Schützinnen von außen und Spielerinnen, die gut zum Korb gehen. Sie versuchen auch schnell zu spielen und hart zu rebounden. Das könnte man vielleicht ein wenig mit Freiburg vergleichen.

Mit welcher Spielerin von den Fireballs würdest du mal gerne zusammenarbeiten?
Patrick: Christina Schnorr hätte ich gerne vor ein paar Jahren bei uns gesehen. Sie ist grundsolide und macht ihren Job, hat aber auch Potential noch mehr zu machen. Außerdem finde ich Lena Bradaric sehr interessant. Sie kann gut verteidigen und hat das Spiel als Point Guard immer im Griff.

Was erwartest du von Bad Aibling am Samstag?
Patrick: Von allen Gegnern, die sie bis hierher gespielt haben – außer Rotenburg –, werden sie sich die meisten Chancen auf einen Sieg gegen uns ausrechnen. Ich erwarte, dass sie hier so aggressiv auftreten wie vorher noch nicht. Da müssen wir drauf vorbereitet sein.

Worauf wird es bei Euch ankommen?
Patrick: Wir müssen uns erneut auf unserer Stärken besinnen. Es ist wichtig, dass wir unser Teamplay aufziehen, in der Defense überzeugen und da nicht vom Gas gehen. Außerdem müssen wir wieder rebounden. Dass wir das können, haben wir schon gezeigt. Aus dem Freiburg-Spiel müssen wir lernen, gegen aggressive Verteidigung zu spielen.
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