Jüdische Stimmen zur "Toilettengate" Affäre und aktuellen Antisemitismusdebatte in der Partei DIE Linke

Wie wichtig eine ausgewogene Berichterstattung mit Hintergrundinformationen zur Meinungsbildung ist, scheint bei unseren Medien in Vergessenheit geraten zu sein.
Aus diesem Grund ein kleiner Versuch zum notwendigen Ausgleich:

Die Linke und die Antisemitismusdebatte: J’accuse – Ich klage an
von Abraham Melzer

„Die Amerikaner würden das, was in den letzten Tagen in Berlin passiert ist mit „upside-down“ beschreiben, und die Israelis würden sagen, dass die Welt „meschuge“ ist, was so viel heißen soll, dass einigen Abgeordneten der Linken offensichtlich das Blut in den Kopf gestiegen und der Verstand in die Hosen gerutscht ist.
...“
http://der-semit.de/die-linke-und-die-antisemitism...


’’Blessed are the Peacemakers“
von Felicia Langer

„Zwei linke progressive jüdische Intellektuelle sind zu Gast in Berlin, Max Blumenthal und David Sheen, um über die Politik der israelischen Regierung und deren Folgen zu berichten. David Sheen sagt ironisch, offensichtlich wollen deutsche Politiker einen israelischen Juden darüber belehren, was er über seine eigene Regierung zu sagen habe. – Das war gestern, am 11. November. Heute, am 12.11., schreibt Ha’aretz im Leitartikel: „Benjamin Netanjahu ist gegen den Staat Israel“. Dieser Artikel verurteilt die Politik Netanjahus so scharf wie nie zuvor.
...“
http://www.palaestina-portal.eu/Stimmen_deutsch/la...


Brief der JS an die beiden MdB’s Pau und Beck sowie an Reinhold Robbe, DIG.
von Jüdische Stimme e.V. für einen gerechten Frieden in Nahost

„Sehr geehrte Frau Pau,
sehr geehrter Herr Beck,
sehr geehrter Herr Robbe,
als Mitglieder der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost e.V. (EJJP Deutschland) beziehen wir hiermit Stellung zu Ihrem Brief vom letzten Wochenende an die Leitung der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz, der zu einer Absage der geplanten Veranstaltung mit den Journalisten Max Blumenthal und David Sheen führte. Sie werfen ihnen vor, antisemitische Ressentiments in Deutschland zu bedienen, behaupten sogar, dass Herr Blumenthal „konsequent antisemitische Vergleiche zwischen Israel und dem Nationalsozialismus zieht“, ja, dass er sogar dafür „bekannt“ sei. Bei wem bekannt schreiben Sie aber nicht. Sie geben auch keine Beispiele und nennen keine weiterführenden “Links“, sondern stellen einfach eine schwerwiegende Anschuldigung auf, ohne sie mit Beweisen zu belegen, bzw. ohne sich genötigt zu fühlen dies zu tun. Zudem verschweigen Sie die jüdische Herkunft der beiden für Sie scheinbar bedrohlichen Journalisten.
...“
http://www.juedische-stimme.de/?p=1677


Hintergrund zum Besuch von Max Blumenthal und David Steen:

Russell Tribunal zu Palästina
http://www.russelltribunalonpalestine.com/en/

"Möge dieses Gericht das Verbrechen des Verschweigens verhindern" - Bertrand Russel, London, 13.November 1966

In diesem Zusammenhang fand eine Außerordentliche Sitzung am 25. September in Brüssel statt
http://www.guengl.eu/news/article/russell-tribunal...
http://www.guengl.eu/news/article/gue-ngl-backs-ru...

Die Zusammenfassung der Ergebnisse, vom 25.September 2014 in Brüssel können sie hier in deutscher Übersetzung nachlesen
http://senderfreiespalaestina.de/pdfs/russell_trib...
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2 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 16.11.2014 | 18:23  
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Petra Schlag aus Marburg | 16.11.2014 | 23:14  
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