"EINMAL UM DIE GANZE WELT" Teil 2 - Tokio und der Fuji

Der schneebedeckte Fujii
Marburg: Marburger Land | Weiter geht es auf unserer Reise rund um den Erdball ...
Um 3.30 Uhr schrillt der Wecker - fertigmachen zum Weiterflug nach Tokio. Ein Hinweis auf dem Fahrstuhlteppich, eingewebt: "es ist Donnerstag" - vermutlich für verwirrte Weltreisende gedacht.
Nach knapp sechs Stunden Flug und 4600 Flugkilometern landen wir auf Tokios Flughafen Narita. Regenwetter und Temperatur 10 Grad, also wieder hinein in die Wollsachen. Nach einer Fahrt durch den Schilderwald der Millionenmetropole landen wir im "Shinagawa Prince Hotel". Zum Ausruhen bleibt keine Zeit. Eingepfercht in der übervollen U-Bahn geht es zur Ginza, der berühmten Einkaufsmeile. Die Rückfahrt gestaltet sich etwas schwieriger. Wir verpassen - wegen der japanischen Schriftzeichen - unsere Station und drehen stehend eine stundenlange Tour durch die Stadt.
Am nächsten Tag geht es zum Nationalpark von Hakone und zum Fuji, dem 3776 Meter hohen heiligen Berg. Blauer Himmel. Die Reiseleiterin pflastert uns während der Fahrt mit allen Infos über Land und Leute, u. a. den geheizten sprechenden Klobrillen, zu. Doch bald in Yokohama ein Aufschrei: "Seht mal rechts - der Fuji!" Majestätisch hebt er sich schneebedeckt gegen den tiefblauen Himmel ab. Ein Glücksfall; denn laut Statistik ist er nur an wenigen Tagen im Jahr zu sehen. Die Rückfahrt von Odawara mit dem Superschnellzug "Shinkansen" dauert nur 30 Minuten.
Nach einer sehr unruhigen Nacht in einem "super" kleinen Zimmer, das ich mit einem "Schnarcher" teilen musste, geht es zur Stadtrundfahrt. Am kaiserlichen Palast des Tenno, am Meiji-Schrein, der heiligsten Pilgerstätte Japans und am Tokyo-Tower, wo wir einen letzten Blick auf die Stadt genießen, machen wir kleine Pausen. Dann heißt es schon wieder: Sayonara, Japan, und es geht Nonstop zum
Flughafen Narita für den Weiterflug nach Honolulu. Sieben Flugstunden brauchen wir für die 6200 Kilometer. Auf halber Stecke tippt mir ein Mitreisender auf die Schulter und erklärt, dass dort unten, wo die gestrichelte Linie ist, die Datumsgrenze ist. Sehr witzig!
Der heutige Tag findet also zweimal statt. Ein Anderer, der schon tags zuvor in Tokio seinen Geburtstag gefeiert hatte, stellt fest, "an diesen doppelten Geburtstag werde er sich immer erinnern".
Fortsetzung folgt!
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4 Kommentare
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Werner Szramka aus Lehrte | 12.03.2015 | 10:44  
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Peter Gnau aus Kirchhain | 12.03.2015 | 17:22  
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Hans-Rudolf König aus Marburg | 12.03.2015 | 18:23  
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Peter Gnau aus Kirchhain | 12.03.2015 | 19:13  
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