Die Weihnachtsgeschichte anders erzählt

  In einem alten Buch mit dem Titel "die Weihnachtsfrau " von Fred Rodrian fand ich die Weihnachtsgeschichte als Kurzgeschichte. Bemerkenswert ist, dass dieses Buch, (erschienen 1978 im Kinderbuchverlag Berlin,) aus der damaligen DDR stammt, wo alles, was mit der Kirche zu tun hatte , nicht gern gesehen wurde bzw.nur geduldet wurde.

Wer Weihnachten in die Kirche geht, hört die Weihnachtsgeschichte aus der Bibel, wenn der Pfarrer die Geburt des kleinen Jesus aus dem Neuen Testament, Lukas Kapitel 2 ,verkündet.

Die Erzählung aus dem Buch:
" Es gibt viele Weihnachtsgeschichten, lustige,traurige,heilige und auch bittere.
Ich möchte Euch eine alte Weihnachtsgeschichte erzählen,so wie ich sie behalten habe.

Es war einmal in fernen, finsteren Zeiten. Not, und Angst beherrschte das Leben der Menschen im Land des Königs Herodes. Das Land war auch mit fremden römischen Soldaten besetzt.

Aber sie vertrugen sich , Herodes, der alte , harte, böse König und die römischen Beherrscher.
Das Land stöhnte unter der doppelten Last. Das Volk hoffte aber auf Rettung aus der Not, wie sie in alten Schriften verheißen war.Sie wünschten sich einen Retter aus der Bitternis.

Es lebten aber in diesen Zeiten ein Mann und eine Frau, die hatten sich lieb.Maria hieß die Frau und der Mann hieß Joseph. Eines Tages sagte Maria kein Wort, lauschte nach innen und hielt die Hände über ihren Leib. Sie wußte, sie würde ein Kind bekommen.
"Was ist dir?" fragte Joseph.
"Oh ich bin glücklich" sagte Maria zu ihrem Mann.
"Wir werden ein Kind haben" .

Indessen wollten die römischen Beherrscher das Volk zählen, jeden in seiner Stadt.
So machten sich Joseph und Maria auf in die Stadt Josephs.
Auf dem Weg aber fühlte Maria, dass ihr Kind zur Welt wollte. Sie erreichten eine Herberge, wo sie im Stall übernachten durften. Maria gebar dort in der Nacht einen Sohn, den sie Jesus nannte. Sie windelte ihn und legte ihn in einer Krippe.

Hirten kamen vom Felde und brachten der kleinen Familie was zum Essen und freuten sich , denn ein Kind war geboren in ihrer Einsamkeit.
Es wohnten aber auch drei Weise in der Herberge, sie hatten ein neues außerordentliches Licht am Himmel gesehen, eine Sternschnuppe, wie noch keiner einen sah. Sie hörten von der Geburt des kleinen Jesus und gingen in den Stall. Das Kind in der Krippe rührte sie in dem armseligen Stall.
Jedes Neugeborenes Kind ist wie ein Wunder und das spürten die 3 Weisen sehr.
Sie zogen zu dem alten König und sagten ihm: "Du König bist groß, aber ein Neugeborenes Kind ist ein Wunder und einen Hoffnung; wir haben es in der Krippe im Stall gesehen. Und wir haben ein neues , außerodrentliches Licht gesehen,
Zornig hörte das der König. Er befahl den kleinen Jesus zu suchen, er befahl, alle Neugeborene zu töten.
Er wollte nicht , dass etwas größer war und wunderbarer als er.
Die 3 Weisen warnten aber die Hirten, diese versteckten Maria und Joseph
und den Kleinen verbargen sie unter ihren Schafen.

Bald starb der böse König und die kleine Familie zog weiter."
Ende der Erzählung.

Meine Bilder zeigen in verschiedene Darstellungen die Geburtsgeschichte
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2 Kommentare
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Katalin Thorndahl aus Hamm | 22.12.2013 | 01:47  
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Friederike Haack aus Marburg | 22.12.2013 | 23:55  
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