WM Bronze für Altomünsterer Kickboxer

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Sindelfingen: Glaspalast | Die Weltmeisterschaft im Kickboxen der International Sport Kickboxing Association (ISKA) fand im Mai in Sindelfingen statt. Mit über 2300 Einzelstarts von Kämpfern aus 42 Nationen war sie in diesem Jahr das teilnehmerstärkste Kickboxturnier in Deutschland. Unter den Nationalmannschaftsmitgliedern war auch der 34-jährige Altomünsterer Benjamin Rauch.

Schwere Gegner aus Aserbaidschan, Frankreich und Ägypten

Weil er sich im November 2015 die Internationale Deutsche Vizemeisterschaft erkämpft hatte, hatte er sich für das Deutsche Nationalteam und den Start bei der Weltmeisterschaft qualifiziert. Nach Bronze bei der Europameisterschaft 2006 – der ersten großen, in Deutschland abgehaltenen Kickboxveranstaltung der ISKA – schloss sich zehn Jahre danach der Kreis für den seit seinem 13. Lebensjahr trainierenden Kampfsportler. In der Klasse K1-Sparring waren neben dem Kämpfer der deutschen Nationalmannschaft auch Athleten aus Aserbaidschan, Frankreich und Ägypten vertreten.

Rauch verliert nach diskussionswürdigen Kampfrichterleistung im Halbfinale

Leider sollte es im Halbfinalkampf nicht für den großen Wurf reichen. Nach einer diskussionswürdigen Kampfrichterleistung scheiterte der bei der Kampfsportschule Augsburg trainierende Sportler knapp an seinem Gegner aus Aserbaidschan. „Auch wenn der dritte Platz ein absolutes Highlight für mich ist, wäre heute auch mehr drin gewesen“, resümierte Benjamin Rauch. Neben seinem Trainer, Cihan Selcuk (Augsburg), und dem Veranstalter, Davut Sidal (ISKA Deutschland Präsident), dankte der 34-Jährige im Anschluss auch seinem Sponsor, der Versicherungsagentur Wiedemann aus München.

„Leider ist Fußball in meiner Wohnortregion das einzig Interessante"

„Leider fehlt in meiner Wohnortregion das Interesse am Kickboxen. Hier ist halt doch der Fußball das einzig Interessante“, kommentierte der Sportler Absagen zu Sponsoring-Anfragen an regionale Firmen und seine Heimatgemeinde. Beim K1 sind neben Schlägen und Tritten zum Oberkörper und Kopf, auch Fußtritte zu den Oberschenkeln und Kniestöße zum Körper erlaubt. Im Amateurbereich wird dabei zusätzlich zu Tief- und Zahnschutz mit Kopfschutz und Schienbeinschutz gekämpft. Weitere Informationen zum Sport und kommenden Veranstaltungen sind unter www.iska-germany.eu zu finden.
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