Matthäus Beger (Pfarrer in Unterhausen)

Pfarrer Begers Großvater. Auch er hieß Matthäus und war jener berühmte Amtsbürgermeister, der sich seine umfassende Bildung als Autodidakt erarbeitet hat und besonders mathematische Arbeiten aus dem Lateinischen, Französischen, Italienischen, Spanischen und Holländischen übersetzte. Der Stadt Reutlingen hat er seine wertvolle Bibliothek samt 300 Gulden zu ihrem Ausbau vermacht. 1652 hat er vom Rat für seine Verdienste um die Stadt ein Dutzend silberne inwendig vergoldete Becher erhalten.
Lichtenstein: Pfarrhaus |

Beitrag zur Orts- und Kirchengeschichte Unterhausen, Lkr. Reutlingen, BW

Vater: Matthäus Beger (1614–1681, angesehener Bürger und Ratsverwandter in Reutlingen)
Mutter: Maria Dorothea Fischer

Geburtsdatum: 15. April 1655
Am 25. September 1682 Heirat mit Judith Enßlin
Sterbedatum: 12. April 1728

Biographie
Am 16. Mai 1670 an der Universität Tübingen immatrikuliert, Philosophiestudium, am 6. August 1673 Magister. 1675 an der Universität Altdorf (Hochschule der Reichsstadt Nürnberg) immatrikuliert. Er war von 1687 bis 1723 Pfarrer in Unterhausen. Demnach fiel der Pfarrhausneubau in seine Amtszeit. Nach der 1754 erschienenen Lebensgeschichte Joh. Georg Begers, wurde der Hebraist um seiner Stärke in der heiligen Sprache willen der andere „Edzardi“ genannt.

Sekundärliteratur:
Beger, Joh. Georg „Lebensgeschichte …“ in Reutlinger Geschichtsblätter 3 (1900), S. 47
Schön, Theodor „Wappenträger in Reutlingen“ in Reutlinger Geschichtsblätter 9 (1900), S. 47
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Hans-Friedrich Kubat aus Vöhl | 22.01.2015 | 14:59  
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