Klinikum Lehrte: Quo vadis?

Angestrebtes Endstadium für Lehrte (Foto: Bild-Online n.n.)
 
Folgen der angestrebten Reform (Foto: Bild -online n.n.)
In den letzten Tagen und Wochen war die Diskussion um das Lehrter Klinikum in aller Munde.Nur merkwürdigerweise hat sich keiner so recht um die Entstehungsgeschichte bzw. Stiftungsurkunde des Herrn Manske gekümmert. Soweit bekannt haben die Stadt Lehrte,später der Landkreis noch später die Region die Bedingungen und Voraussetzungen angenommen und anerkannt. Leider wurde und wird nicht im ausdrücklich anerkannten Sinne des Stifters gehandelt. Wann denn die Region nicht will , so soll sie die Liegenschaften nebst Gebäude an die Erben zurückgeben. Dann wäre das Problem gelöst. Bloß Lehrte hat dann keine medizinische Nahversorgung , die dringend benötigt wird.
Wo bleibt übrigens die Klage die der Bürgermeister von Lehrte lauthals verkündet hat. Bis jetzt hat man davon nichts mehr gehört , obgleich ihr gute Chancen eingeräumt werden. Wo bleibt die Stellungnahme des Lehrter Rates?
Kurz zur Geschichte: In den letzten ca. 19 Jahren wurde das 200 Bettenhaus nebst etlicher Belegbetten soweit reduziert , daß es nicht mehr wirtschaftlich arbeiten konnte und kann.(politisch gewollt!)Ein ehemaliger Leiter des Hauses erklärte mir , daß wenn er weiterhin 200 Betten zur Verfügung haben würde , würden schwarze Zahlen in der betriebswirtschaftlichen Bilanz stehen.(Ein Novum in der Geschichte des Klinikums. Ausgerechnet dieses Haus soll geschlossen werden! Da aber laut Anordnung der Region gezielt Fälle an dem Klinikum vorbei geleitet werden , um die hannöverschen Kliniken besser auszulasten , verwundert das derzeitige Ergebnis nicht. Durch diese Maßnahme sorgen sie dafür das die Stiftskliniken eine erhöhte Patientenzahl aus dem Lehrter Raum aufweist! Zweifellos ein äußerst weitsichtiges Verhalten und politisch hochintelligete Lösung.(Loriot läßt grüßen!)

Zusammengefasst: Abbau der Betten , Vertreibung der Belegärzte durch mancherlei Einflußnahme, Verschlechterung der Versorgung (Essen). Diabetiker bekommen nicht die notwendigen adaptierten Mahlzeiten(äußerst risikoreich). Laut Aussagen von Mitgliedern des Personals nehmen immer weniger Mitglieder ihre Mahlzeiten mangels ausreichender Qualität ein. War früher erheblich! besser.
In meines Augen wäre ein gezielter Ausbau der Grundversorgung mit den notwendigen Betten , ausreichend Belegärzte(bringen Einnahmen) sowie Spezialabteilungen und ein geeignetes Alters-und Pflegeheim die naheliegende Lösung. Diese Einrichtung könnte in dem dem Klinikum angeschlossenen Wohnheim für Klinikpersonal untergebracht werden. Somit hätte man den notwendigen medizinischen Anschluß! (Auf Fehlbelegung prüfen!)
Es wäre für unsere Grünenpolitiker gar nicht notwendig gewesen größere Informationsreisen zu unternehmen, denn so ein Modell steht direkt vor der Tür. Das Henriettenstift in Hannover. Allerdings eine christliche Stiftung , die so mancher Politiker dieser Couleur scheut wie der der Belzebub das Weihwasser.Oder sind sie sind interlektuell überforfert?

Ich wünsche mir , daß in unserer Regionspolitik weniger Wunschdenken , sondern mehr Realismus einzieht. Dazu gehören auch fachlich profilierte Aufsichtsräte , die mehr vorzuweisen haben als ihre Partei -oder Gewerkschaftsbücher.Nicht vergessen , unsere Politiker sind für ihre Mitbürger da und nicht Erfüllungsgehilfen von Parteibeschlüssen!Was aber häufig vergessen wird!
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11 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 24.02.2016 | 17:24  
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Ulrich Gürtler aus Lehrte | 24.02.2016 | 18:35  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 25.02.2016 | 23:13  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.02.2016 | 04:06  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.02.2016 | 04:08  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 27.02.2016 | 14:27  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 27.02.2016 | 14:50  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.02.2016 | 18:38  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.02.2016 | 23:24  
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