Hilfe für die Kleinsten

Prof. Dr. Dr. Michael C. Frühwald sprach auf der Jubiläumsveranstaltung in Stegen (Foto: Wirth)
 
Daniel Klingl (Saxofon) und Lorenz Heigenhuber (Bass) sorgten für die musikalische Begleitung beim Benefizabend der KinderKrebsforschung in Stegen. (Foto: GKKF)
Die Gesellschaft für KinderKrebsForschung ist seit fünf Jahren aktiv im Kampf gegen Krebs bei Kindern und Säuglingen
Stegen/Geltendorf. Vor Kurzem fand anlässlich des fünfjährigen Bestehens der aus der „Aktion Nils“ heraus entstandenen Gesellschaft für KinderKrebsForschung (GKKF) eine Jubiläumsveranstaltung in der Alten Brauerei in Stegen am Ammersee statt. Die „Aktion Nils“ geht wiederum auf eine Initiative der Geltendorfer Regisseurin Julia Andres zurück, deren Sohn Nils vor sieben Jahren im Kleinkindalter an einem Neuroblastom erkrankt war.
„Was für ein gelungener Abend“ resümierte einer der Gäste „Ich konnte mir gar nicht vorstellen, wie man einen so angenehmen und unterhaltsamen Abend gestalten und zugleich aber sehr deutlich auf ein ernstes Thema aufmerksam machen und Spenden für die gute Sache sammeln kann.“ Der GKKF ist dies gut gelungen und so kam an diesem Abend ein beachtlicher Betrag an Spendengeldern für das aktuelle Forschungsprojekt zusammen.
Prof. Dr. Dr. Michael C. Frühwald, Leiter des Schwäbischen Kinderkrebszentrum in Augsburg, referierte speziell über Krebs bei Säuglingen und das enorme Heilungspotenzial, das durch eine verstärkte Forschung – die dringend nötig ist – noch möglich wäre. Die GKKF finanziert aktuell am Klinikum Augsburg eine Studie zu Rhabdoiden Tumoren, sehr seltene, aggressive Tumore, zu denen bisher weltweit kaum Studien durchgeführt wurden.
Da die Pharmaindustrie meist nur Studien zu Erkrankungen finanziert, die weit verbreitet sind und mit denen sie letztendlich Geld verdienen können, richtet die GKKF ihr Augenmerk auf eher seltene Krebserkrankungen bei Kindern. Denn jedes Kind hat ein Recht auf die bestmögliche Behandlung.
Das Ziel der Gesellschaft für KinderKrebsforschung mit Sitz in Geltendorf ist es, die Heilungschancen von an Krebs erkrankten Kindern und Säuglingen zu verbessern und die Nebenwirkungen der Therapien zu minimieren. Zu diesem Zweck sind neue Medikamente und Therapieansätze dringend erforderlich. Die GKKF finanziert Forschungsprojekte dazu an einigen großen Kinderkrebskliniken.
Wer diese Arbeit unterstützen will, kann Mitglied in der GKKF werden oder helfen, Spenden zu sammeln. „In unserer wohlhabenden Welt gibt es viele Anlässe, bei denen wir für die gute Sache werben können. Sei es unter dem Motto ‚Spenden statt Geschenke‘, ‚Veranstaltungen für einen guten Zweck‘, einem Onlineeinkauf unter www.boost-project.com (bei charity GKKF eingeben) oder vielem mehr“, sagt Julia Andres, die auch im Vorstand der GKKF sitzt.
Kontakt zur Gesellschaft für KinderKrebsForschung: vorstand@gkkf.de oder unter Telefon 08195 – 998537.
Nähere Informationen finden Sie unter www.kinder-krebs-forschung.de

Die Gesellschaft für KinderKrebsForschung (GKKF)
Krebs bei Kindern heilbar machen – das ist das Ziel der Gesellschaft für KinderKrebsForschung. Die 2009 gegründete Initiative fördert bundesweit vor allem innovative Forschungsprojekte für seltene Krebserkrankungen. Denn die aktuelle medizinische und pharmakologische Forschung konzentriert sich nicht zuletzt wegen wirtschaftlicher Interessen auf die häufigsten Krebserkrankungen. Mit ihrem Engagement setzen die Mitglieder und Förderer der GKKF ein Zeichen gegen profitorientierte Forschung und verbessern aktiv die Überlebenschancen der Kinder, denen mit einer Standardtherapie nicht geholfen werden kann. Weitere Informationen gibt es unter www.gkkf.de . Im Jahr 2014 feiert sie ihr 5-jähriges Bestehen, denn seit der „Aktion-Nils“, einer einmaligen Spendenaktion für eine bundesweite Studie zur Antikörpertherapie bei Kindern, die an einem Neuroblastom erkrankt sind, hat die Gkkf viel erreicht.
Spendenkonto: Gesellschaft für KinderKrebsForschung e.V., Kontonummer: 100 213 748, BLZ: 701 693 51, Raiffeisenbank Nordkreis Landsberg e.G.
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