Unglaublich, aber wahr!

Die geschwärzte Eule
Die Sage von der Peiner Eule ist allgemein bekannt. Aber nur ein paar Augenzeugen kennen die wahre Geschichte von der Groß Lafferder Eule.

Sie hat sich im Partykeller eines Wohnhauses zugetragen. Dort kraspelte etwas. Wegen der Lautstärke konnte das nicht von Mäusen kommen. Bald war jeder Winkel durchsucht, aber es ließ sich nichts finden. Zu guter Letzt fielen die Blicke auf den Kaminofen. Hinter der Glasscheibe bewegte sich etwas. Unmöglich! Dort äugte eine schwarze Eule hervor. Aber – wie kam sie dorthin? Es gab nur einen Weg. Sie musste in den Schornstein gestürzt sein. Von dort war sie bis zur Einmündung des Kaminrohres (Durchmesser 150 mm) hochgeklettert und in den Kaminofen gelangt.
Sie dort zu fotografieren, daran wurde nicht gedacht. Es galt, das arme Tier so schnell wie möglich aus seinem Gefängnis zu befreien. Also: Schutzhandschuhe angezogen und an die Arbeit. Ohne Gegenwehr, völlig erschöpft und verstört, aber offensichtlich unverletzt, verrußt von Kopf bis Fuß, brachten wir die Eule ins Freie, machten noch schnell ein Foto und entließen sie in die Freiheit. Nach kurzem Zögern flog sie auf und davon.
Hoffentlich hat sie das Abenteuer unbeschadet überstanden und bald wieder ihre natürliche Färbung angenommen.
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2 Kommentare
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Helmut Kuzina aus Wismar | 30.10.2014 | 21:58  
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Wilhelm Heise aus Ilsede | 30.10.2014 | 22:27  
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