Krapfenprinz und Vielseitigkeitsschießen der Billenhauser Schützen

Krapfenprinz 2014
Krumbach: Schützenheim Billenhausen | Die Ermittlung von Krapfenprinz bzw. -prinzessin beim jährlichen Faschingsschießen der Billenhauser Schützen wurde heuer um eine Vielseitigkeitswertung ergänzt. Georg Handfest von den befreundeten Aletshauser Schützen hatte die Leitung dieses besonderen Wettbewerbes übernommen, bei dem zum obligatorischen Luftgewehrschießen zusätzlich mit einer zum verschießen von Korken umgebauten Luftpumpe, einem mit Wäscheklammer auszulösenden, Gummiringe verschießenden Spezialgerät und einem als besonders hinterlistig empfundenem Schießziel sowie mit einem Würfel Punkte gesammelt oder verloren werden konnten.
Der Gewinner dieses Wettbewerbes erhielt ein Essen für zwei Personen, das sich der Sieger Helmut Lerchner allerdings aus der überreichten Tütensuppe selber zubereiten darf. Der von Vorstand Karl Heiligmann erreichte zweite Platz wurde mit einer Uhr belohnt, die sich als Funk-Uhr-Programmzeitschrift entpuppte. Für seinen dritten Platz wurde Hermann Thalhofer mit einer Fruchtschale bedacht, die frisch von einer Banane abgeschält wurde.

Das auf das Lottozahlenschießen ausgesetzte Kässpatzen-Essen kam leider nicht zur Vergabe, da keiner der Schützen mehr als drei von den Zahlen getroffen hatte, die Ernst Peiser nach Schießende samt Zusatzzahl aus dem Losbeutel fischte.

Bei der nun von den beiden Vorständen zu bewältigenden Geschicklichkeitsaufgabe konnte Vorstand Karl Heiligmann seinen Vertreter Hermann Thalhofer so steuern, dass dieser den für ihn nicht sichtbaren Löffelstiel mehrfach in eine Flasche hinein brachte. Das weiter erwartete Aufblasen eines Luftballons mit Durchstecken eines Schaschlikspieses führte bei ihm allerdings nur zu vielen geplatzten Ballons, die erfolgreiche Vorführung dieses Tricks durch den Schießleiter Georg Handfest jedoch zu allseitigem Staunen.

Als Faschings-Meisterschützen konnten Gerhard Schmid und Karl Heiligmann (je 147 Ringe), Alois Heider (146 Ringe) und Helmut Lerchner (143 Ringe) beklatscht werden.

Bei der mit Spannung erwarteten Blattlwertung erhielt Karl Heiligmann für seinen mit einem 36,0-Teiler erreichten dritten Platz eine kleine Fischdose und Gerhard Schmid für seinen mit einem mit 35,3-Teiler erreichten Platz zwei eine Flasche buntes Wasser, die sich als gelbe Limonade herausstellte.
Ein 18,0-Teiler als bester Tiefschuss des Abends verhalf Helmut Lerchner zur Verleihung des Krapfenprinzen-Titels. Sein mit der Prinzenwürde verbundenes Recht, alle überreichten Krapfen zu essen, teilte er großmütig mit den Anwesenden, so dass letztlich jeder in den Genuss der Faschingskrapfen kam.
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2 Kommentare
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Helmut Nimsgern aus Günzburg | 04.03.2014 | 13:26  
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Helmut Nimsgern aus Günzburg | 04.03.2014 | 14:11  
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