Billenhauser Schützen haben jetzt drei Vorstände

Die neu gewählte Vorstandschaft des Schützenvereins Billenhausen e.V.
 
Ehrung für 50 Jahre als aktiver Schütze
Billenhausen: Vereinsheim | Zum Ende seiner dritten Wahlperiode zog der Billenhauser Schützenmeister Karl Heiligmann positive Bilanz des vergangenen Jahres bei der Jahreshauptversammlung im Schützenheim. Die Ermittlung von Krapfenprinz, Schützenköniginnen und Vereinsmeistern wie auch die Teilnahme der Schützen an Gau- Schwäbischer- und Bayerischer Meisterschaft, sowie der Besuch weiterer überörtlicher Wettbewerbe wie Kreisschießen und Ältestenschießen des Bezirks Schwaben aber auch die geselligen Zusammenkünfte beim Ostereierschießen, Gräblesbier und Nußschießen zeigten ein reges Vereinsleben. Erinnern konnte er auch an die monatlichen Treffen der Seniorenschützen, die Teilnahme an der Stadtmeisterschaft sowie die erfolgreiche Teilnahme der Auflageschützen an den Gau Rundenwettkämpfen und in der Bezirksoberliga, der höchsten schwäbischen Klasse.

Die von Sportleiter Hans Berger erstellte umfangreiche Übersicht der erreichten Mannschafts- und Einzelergebnisse und der von Alois Heider vorgetragene Kassenbericht waren ebenfalls positiv, so dass Kassenprüfer Martin Miller die gute Kassenführung würdigen und die Versammlung, seinem Vorschlag entsprechend, die Entlastung des Vorstandes beschließen konnte.

Durch die weiteren Tagesordnungspunkte führte Hermann Thalhofer der wegen der Erkrankung des Schützenmeisters bereits seit letztem Jahr den Verein leitete und die Änderung der Vereinssatzung sowie die Neufestsetzung der Vereinsbeiträge vorbereitet hatte. Er bat 1. Gauschützenmeister Helmut Konrad um ein Grußwort und die Ehrung langjähriger Mitglieder. Für 25 Jahre Vereinstreue konnten Thomas Dempfle, für je 40 Jahre Ferdinand Janetschke und Manfred Glogger, für 50 Jahre Hermann Leopold und Peter Danner sowie für 60 Jahre Vereinstreue Josef Berger, Ehrenvorstand Gregor Broll, Hans Mayer und Ernst Peiser die vom Verein sowie vom Bayerischen und Deutschen Schützenbund vorgesehenen Ehrenzeichen mit Urkunden entgegennehmen.

Als Vertreter von Bürgermeister und Landrat freute sich Herr Dr. Langenbach In seinem Grußwort über die Aktivitäten des Vereins und die anwesende Schützenjugend, bedauerte die teilweise kritische Betrachtung des Schützenwesens, das er als unverzichtbaren Bewahrer der Tradition sehe und dass aus der geschichtlichen Entwicklung das beschützen der Bürger bei den Schützen weiterlebe.

Die Änderung der Vereinssatzung mit der geplanten Erweiterung des Vorstandes von bisher zwei auf künftig drei Vorstände und der Umstellung der bislang passiven Förderer auf aktive Mitglieder sowie die dadurch erforderlichen und weiteren Änderungen der Satzung wurden nach kurzer Diskussion ohne Gegenstimmen beschlossen.
Die kräftige Erhöhung des Mitgliederbeitrages, die durch die von der Stadt Krumbach angestoßene Verlagerung des Vereinsheimes in das Kindergartengebäude verursacht und zur Erlangung staatlicher Fördermittel notwendig ist, wurde zwar heftig diskutiert aber letztlich mit Mehrheit beschlossen.

Bei der von den Stadträten Peter Tschohohei und Claus Brückmann geleiteten Neuwahl der Vereinsführung wurden als gleichberechtigte Vorstände Hermann Thalhofer, Joris Hennings und Norbert Heiligmann gewählt. Als Kassierer wurde Alois Heider im Amt bestätigt. Zum Schriftführer wurde der bisherige Schützenmeister Karl Heiligmann, zur Sportleiterin Elisabeth Klein und zur Jugendsportleiterin Nadja Lammel gewählt. Hans Mayer als Gerätewart und Martin Miller als Kassenprüfer wurden wieder gewählt. Als weiterer Kassenprüfer wird künftig Johann Broll tätig werden.

Gauschützenmeister Helmut Konrad überraschte nun den bisherigen Schützenmeister Karl Heiligmann unter Hinweis auf dessen erfolgreiche Tätigkeit als Vorstand und Koordinator der überörtlichen Senioren-Schützentreffen mit einer vom Schützengau angeregten Ehrung. Hierzu überreichte er das vom Bayerischen Sportschützenbund verliehene, in Würdigung der Verdienste um das bayerische Schützenwesen, das durch Seine königliche Hoheit Herzog Franz von Bayern gestiftete „Protektorabzeichen“.

Da keine Wünsche und Anträge kamen, konnte Schützenmeister Hermann Thalhofer mit Hinweisen auf die schwäbische und bayerische Meisterschaft und weitere überörtliche Schießen sowie die anstehende Königsfeier und dem Dank an die ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder die gut besuchte Versammlung mit dem Wunsch „allzeit Gut Schuss“ beenden.
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