Im letzten Drittel Charakter gezeigt

 
Alexander Engel hielt mit seinem Treffer Königsbrunn in der schwierigsten Phase im Spiel
Lange stand das Sonntagsspiel des EHC Königsbrunn in Burgau bei den „Eisbären“ vom ESV auf des Messers Schneide. Doch gegen Ende konnten sich die Schützlinge von Trainer Andreas Schwimmbeck dank einer Leistungssteigerung mit 7:5 durchsetzen.

Wie schon gegen Bad Aibling legte das Königsbrunner Team von Anfang an los. Mit viel Einsatz agierte der EHC immer wieder gefährlich vor dem Tor der Eisbären. Doch auch die Gastgeber versteckten sich nicht und hatten ebenfalls ihre Gelegenheiten zum Torschuss. In der siebten Spielminute ließ dann Lukas Fettinger die zahlreich mit angereisten Königsbrunner Fans jubeln. Nach dem Führungstreffer blieben aber weitere Bemühungen der Brunnenstädter erfolglos. Auch die Gastgeber konnten bis Drittelende nicht mehr treffen. Gleich nach der Drittelpause legte Burgau furios los und glich in Überzahl schnell aus, fünf Minuten später erhöhten die Eisbären gar auf 2:1. Auch bei diesem Treffer war Königsbrunn in Unterzahl. Der EHC schien im zweiten Spielabschnitt den Faden verloren zu haben, sowohl offensiv als auch in der Verteidigung zeigte die Mannschaft eklatante Schwächen. Eine doppelte Überzahl wurde kläglich vergeben. Trotzdem hielt Alexander Engel mit dem 2:2 Königsbrunn weiter im Spiel, Burgaus bärenstarker erster Sturm erhöhte aber vor der letzten Pause noch auf 3:2. Gleich nach Wiederanpfiff legte dieser sogar noch einen Treffer zum 4:2 nach, doch Königsbrunn präsentierte sich jetzt ganz anders auf dem Eis. Die Mannschaft wirkte nun konzentrierter und geschlossener, scheinbar hatte die Pausenansprache von Trainer Schwimmbeck gefruchtet. Mit dem Doppelschlag des Duos Rentel und Schütz glich der EHC zum 4:4 aus. Burgau nutzte dann weitere Strafzeiten der Königsbrunner zur 5:4 Führung aus, doch die Gäste steckten nie auf. Lukas Fettinger sorgte dann drei Minuten vor Spielende für den Ausgleich, ehe Max Arnawa zum entscheidenden 6:5 für den EHC einnetzte. Burgau setzte nochmals alles auf eine Karte und nahm den Goalie zugunsten eines weiteren Feldspielers heraus. Doch die Eisbären verloren den Puck, Marc Streicher schoss dann noch in das leere Tor zum 7:5 Endstand für Königsbrunn ein. So siegte der EHC am Ende etwas glücklich, aber nicht unverdient gegen den ESV Burgau, der ohne den gesperrten Roman Mucha antreten musste.

EHC-Trainer Andreas Schwimmbeck freute sich nach dem Spiel über den Sieg: „Ohne Einsatz, Willen, Körperspiel sowie Teamgeist und taktische Disziplin ist in dieser Liga kein Spiel zu gewinnen. Meine Mannschaft hat große Moral bewiesen und konnte das Spiel zum Schluß durch einen Kraftakt für sich entscheiden.“

Tore: 0:1 Fettinger (Bertele) (7.), 1:1 Rehle (Schadt) (21.), 1:2 Schadt (Ullmann) (26.), 2:2 Engel (Strehler) (37.), 3:2 Hlozek (Schadt) (39.), 4:2 Rehle (Ullmann) (41.), 4:3 Rentel (Schütz) (42.), 4:4 Schütz (Engel) (43.), 5:4 Hlozek (Rehle) (52.), 5:5 Fettinger (Strehler) (57.), 5:6 Arnawa (Schütz) (59.), 5:7 Streicher (60.)

Strafminuten: Burgau 14+10 Königsbrunn 16+10 Zuschauer 165
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