Höchste Auszeichnung für Königsbrunner Judo-Funktionär

von links Landrat Martin Sailer und Beppo Sedran
 
vorne von links: Sportbeauftragte Michaela Schuster, Ehefrau Eva Sedran, Beppo Sedran, Bürgermeister der Stadt Bobingen Bernd Müller, hinten von links: ehemaliger Sportbeauftragter Uwe Schwarzer, Präsident Norbert Schwalber, Landrat Martin Sailer, Vizepräsident Hannes Daxbacher
Beppo Sedran erhält Verdienstmedaille des Bundespräsidenten

Eine überragende Ehre wurde Beppo Sedran, dem bekannten Judo-Manager des Polizei-SV Königsbrunn zuteil. Bei einer besonderen Feierstunde im Landratsamt Augsburg wurde ihm im Auftrag des Bundespräsidenten Joachim Gauck für seine jahrzehntelangen ehrenamtlichen Verdienste um den Judosport die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht.

In der Laudatio durch Landrat Martin Sailer, dem Bürgermeister der Stadt Bobingen Bernd Müller und dem Vizepräsidenten der Polizeisportvereine Deutschlands Norbert Schwalber wurde Beppo Sedran seine uneigennützige und ehrenamtlich große soziale Tätigkeit bescheinigt.

Diese hohe Auszeichnung vervollständigt nun die zahlreichen Ehrungen, die Beppo Sedran in den letzten Jahren für sein außergewöhnlich starkes und hochintensives Engagement für den Judosport sowie der Kinder- und Jugendarbeit im Verein und im Judoverband erhalten hat. So erhielt der 60- Jährige vor vielen Jahren bereits vom Bayerischen Judoverband (BJV) die „Goldene Ehrennadel mit Kranz“ und vom Bayerischen Ministerpräsidenten das „Ehrenzeichen für das Ehrenamt“.

Der Judo - Ehrenabteilungsleiter beim Polizei-SV Königsbrunn war vor über 30 Jahren der „Mit-Gründungsvater“ der Judoabteilung und für die vielen Erfolge mitverantwortlich. Weithin bekannt sind die zahlreichen Aktivitäten und Erfolge auf sportlicher und gesellschaftlicher Basis, die von der Vereinsebene über die Stadt Königsbrunn bis hin zu internationalen Verbindungen nach Italien und Japan führten. Beppo Sedran war neben seiner Rolle als Judo-Manager beim Polizei-SV Königsbrunn auch maßgeblich bei der Organisation und Durchführung des Besuches der vielen japanischen und italienischen Judogäste beteiligt. In der Stadt Königsbrunn machte er sich u.a. auch als Moderator bei zahlreichen Sportlerehrungen, Galaabenden des Sports und den Bewegungstagen einen Namen.

Die ehrenamtliche Tätigkeit von Beppo Sedran bezieht sich nicht nur lokal auf das Judo beim Polizeisportverein Königsbrunn, sondern jahrzehntelang auf den Regierungsbezirk Schwaben in verantwortungsvollen und führenden Positionen. Beppo Sedran war u.a. 20 Jahre der Vorsitzende des Judo-Bezirkes Schwaben und leitete die Geschicke von 40 Judovereinen mit etwa 4.000 Judosportlern. Etwa 70 – 75 % der Judobetreibenden sind Kinder und Jugendliche.

Ein Teil seiner im Ehrenamt getätigten Funktionen waren u.a. Kassenwart, Abteilungsleiter, Pressewart, schwäbischer Damen- und Mädelwart, Bezirksvorsitzender in Schwaben und Südbayern sowie Mitglied im Ehrenrat des Bayerischen Judoverbandes.

Und Beppo Sedran ist nach 40 Jahren im Ehrenamt noch nicht müde und bringt sich weiterhin in führender Position und verantwortungsvoll als Kassenwart, Berater und Ehrenabteilungsleiter in „seine“ Judoabteilung beim Polizei-SV Königsbrunn ein.

Den überragenden Einsatz von Beppo Sedran für das Judo, die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, sei es nun im Verein oder für den Bayerischen Judoverband, sieht man deutlich in den nachfolgend genannten jeweils einstimmig gewählten „Ehrenposition“.

Beppo Sedran ist
seit 2007 Ehrenvorsitzender im Judobezirk Schwaben mit beratender Funktion und
seit 2009 Ehrenabteilungsleiter in der Judoabteilung beim Polizeisportverein Königsbrunn.

Weiterhin ist er seit nunmehr 30 Jahren sowohl Kassierer und Pressevertreter in der Judoabteilung als auch im Vereinsrat des Polizeisportvereines Königsbrunn.

Vielen Dank für dieses hohe ehrenamtliche Engagement und den unermüdlichen Einsatz für den Judosport.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser einmaligen Auszeichnung durch den Bundespräsidenten Joachim Gauck.
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