Gegen Passau chancenlos

Der Einsatz passte zu jedem Zeitpunkt
 
Jojo Schierghofer schoss das einzige Tor für den EHC
Königsbrunn: Hydro-Tech Eisarena | Mit einer deutlichen 1:8 Niederlage musste sich der EHC Königsbrunn dem klaren Favoriten aus Passau geschlagen geben. In der sehr ansehnlichen Partie zeigten sich die Gäste aus Niederbayern gnadenlos effektiv und entschieden so die Partie.

Dabei begannen beide Mannschaften die Partie druckvoll, es entwickelte sich ein flottes und ansehnliches Spiel. Passau kam immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor, im Gegenzug generierte auch Königsbrunn Chancen vor dem Tor der Niederbayern. Trotzdem dauerte es bis zur 12. Spielminute, ehe der erste Treffer fiel. Jojo Schierghofer netzte eiskalt zum 1:0 ein und brachte die Königsbrunner Fans zum Jubeln. Doch gleich die erste Strafe des EHC und daraus resultierende Unterzahlsituation nutzte Passau aus und erspielte sich nur eine Minute später gekonnt das 1:1. Keine Minute später klingelte es erneut im Tor des EHC, vier Minuten danach erhöhten die Gäste dann auf 3:1. Königbrunn versuchte zwar gegenzuhalten, schaffte es aber nicht bis Drittelende den Anschluss zu erzielen. Auch nach der Pause das gleiche Bild, Königsbrunn mit sehr viel Einsatz, aber vor dem Tor zu harmlos. Passau hingegen reichten fünf starke Minuten, um das Ergebnis auf 1:6 hochzuschrauben. Sogar in doppelter Überzahl wollte den aufopferungsvoll kämpfenden Königsbrunner Spielern kein Treffer gelingen. So ging es ein letztes Mal in die Drittelpause. Der EHC warf nun nochmal alles nach vorne und versuchte den Druck zu erhöhen. Doch Passau konterte Königsbrunn eiskalt aus und schoss zum 7:1 ein. Der EHC gab sich aber zu keinem Zeitpunkt auf und generierte immer wieder Torraumszenen, scheiterte aber trotz bester Chancen am gegnerischen Schlussmann. Passau machte noch einen weiteren Treffer, ehe die faire Partie mit dem hochverdienten 8:1 für die Niederbayern endete.

EHC-Coach Erwin Halusa zeigte sich nicht überrascht von der Niederlage: „Unsere momentanen Ausfälle schmerzen natürlich sehr, zudem ist die halbe Mannschaft erkältet. Aber ausschlaggebend war die Erfahrung der Passauer, sie haben ihre Chancen eiskalt genutzt. Wir sind da noch zu unerfahren!“

Für Königsbrunn geht es zuhause am Mittwoch weiter. Mit den „Donau Devils“ des VfE Ulm/Neu-Ulm kommt ein Gegner auf Augenhöhe nach Königsbrunn. Für beide Teams ist es ein vorzeitiges Endspiel, denn Ulm ist nach zwei Spielen ohne Punkte. Die erste Partie in Dingolfing verlor die Mannschaft mit 2:6, das Heimspiel am Sonntag gegen Pfronten wurde mit 2:4 verloren. Auch das letzte Spiel gegen Königsbrunn ist den Ulmern noch gut im Gedächtnis geblieben, denn im Dezember setzte es noch eine schlimme 11:1-Klatsche gegen den EHC. Doch die Devils zeigten sich seitdem stark verbessert, zudem wechselte noch rechtzeitig vor der Zwischenrunde der Stürmer André Aschenbrenner vom Bayernligisten ECDC Memmingen in die Donaustadt. Königsbrunn will natürlich alle Punkte behalten, denn auch der EHC konnte in den ersten beiden Partien nicht siegen. Wer am Mittwoch gewinnt hat also noch alle Chancen auf Platz vier, für den Verlierer sieht es dann ganz düster aus. Die Partie beginnt ab 18 Uhr in der HydroTech Eisarena.

Tore: 1:0 Schierghofer (Schütz) (12.), 1:1 Mrazek (Huber) (13.), 1:2 Popp (Detterer) (14.), 1:3 Huber (Lederer) (18.), 1:4 Lederer (25.), 1:5 Huber (Mrazek) (28.), 1:6 Huber (29.), 1:7 Huber (Lederer) (42.), 1:8 Detterer (Ferstl) (48.)

Strafminuten: EHC Königsbrunn 14+10 EHF Passau 16 Zuschauer: 220
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